Niederstotzingen: Abschied nach 41 Jahren im Rat

„Irgendwann muss Schluss sein“: Klaus-Ulrich Kunze kehrt dem Niederstotzinger Gemeinderat den Rücken – nach 41 Jahren. Ein Mandat behält er aber.

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Dem Antrag von Stadtrat Klaus-Ulrich Kunze, aus dem Ratsgremium von Niederstotzingen ausscheiden zu können, hat der Gemeinderat einmütig zugestimmt. Der 1944 geborene Arzt wurde im Mai 1975 erstmals in den Rat der Stadt gewählt und gehörte diesem nunmehr 41 Jahre lang ununterbrochen an. Viele Jahre davon war er Stellvertreter des Bürgermeisters.

„Sie sind ein leuchtendes Beispiel für Kontinuität und Verlässlichkeit. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung der Stadt und ihrer Bürger“, sagte Bürgermeister Gerhard Kieninger bei der Verabschiedung Kunzes. Die vielen Zuhörer klatschten Beifall.

Kieninger zeichnete den Wandel der Stadt in den vergangenen 41 Jahren nach, den Klaus-Ulrich Kunze von schwieriger Ausgangslage aus wesentlich mitgeprägt habe und dabei großes ehrenamtliches Engagement mit beruflicher Arbeit und sportlichem Hobby bar jeglicher „Sofa-Mentalität“ in Einklang brachte. „Das nötigt Respekt ab“, sagte der Bürgermeister. Er nannte Kunze ein Vorbild für die jüngere Generation, würdigte dessen Elan und Humor . Kieninger überreichte Kunze einen „Stotza“ und das „Niederstotzinger Pferdchen“ in Gold sowie Blumen für die Gattin.

„Irgendwann muss Schluss sein“, sagte Klaus-Ulrich Kunze . Seine Entscheidung sei in den vergangenen Monaten gereift und habe mit de, Bürgermeisterwechsel in der Stadt nichts zu tun, stellte er ausdrücklich fest. „Schon eher, dass ich zum neunten Mal Opa werde“, fügte er humorvoll an, um ein künftiges Aufgabengebiet zu umreißen.

Sein Mandat als Kreisrat werde er weiter ausüben, um damit der Stadt nutzen zu können, ließ er wissen. Kunze hob die gute Zusammenarbeit im Ratsgremium hervor: „Wir haben nie ernsthaft gestritten.“ Diesen Gemeinsinn, diese Gemeinschaft werde er vermissen wie die Nachsitzungen, sagte er.

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