Neuer Alb-Donau-Kreistag besetzt seine Ausschüsse

Eine Vielzahl von Formalien musste der neue Kreistag in seiner ersten Sitzung erledigen. Unter anderem die Besetzung der Ausschüsse.

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"Ich gelobe die Rechte des Landkreises gewissenhaft zu wahren und das Wohl des Kreises nach Kräften zu fördern." Mit dieser Verpflichtungsformel und einem Handschlag von Landrat Heinz Seiffert sind am Montag die neuen Kreisräte des Alb-Donau-Kreises vereidigt worden. Saßen in dem Gremium bislang 62 Räte, sind es im neuen nur noch 59. Das ist unter anderem Ergebnis des neuen Auszählverfahrens nach Sainte-Lague/Schepers, das bei der Kommunalwahl am 25. Mai erstmals angewendet worden ist: Die CDU büßte drei Sitze ein und hat nun noch 27 Kreisräte, die Freien Wähler verloren einen Sitz, haben nun 16 Sitze, die SPD bleibt bei 8. Bündnis 90/Die Grünen gewannen einen Sitz hinzu und haben damit im neuen Kreistag ebenfalls 8 Sitze.

Das wirkt sich aus auf die Besetzung der Ausschüsse des Kreistags mit jeweils 21 Mitgliedern. Hatte die CDU in allen beschließenden Ausschüssen - Verwaltung, Umwelt und Technik, Bildung, Gesundheit und Soziales - je zehn Vertreter, sind es nun nur noch neun; die Freien Wähler bleiben bei sechs Vertretern. SPD und Grüne haben jeweils drei, sie teilten bisher fünf Sitze untereinander auf. Die Besetzung der Ausschüsse, auch des beratenden Jugendhilfeausschusses - erfolgte in der Sitzung am Montag jeweils einstimmig, hatten die Fraktionen ihre Vorschläge doch vorher abgesprochen.

Als weitere Formalie stand die Wahl von acht Mitgliedern für den Aufsichtsrat für die kreiseigene ADK GmbH für Gesundheit und Soziales an. In dem Gremium, das die Geschäftsführung des Unternehmens mit mehr als 1000 Mitarbeitern überwachen soll, sitzen für die kommenden fünf Jahre für die CDU Alexander Baumann, Dr. Michael Lohner, Karl Traub und Christian Wittlinger, für die Freien Wähler sind dies Wolfgang Mangold und Jörg Seibold. Mathilde Maier vertritt die SPD und Dr. Robert Jungwirth die Grünen.

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