Nächste Phase eingeleitet

Mit dem Auslegungsbeschluss des Bebauungsplans "Feuerwehr" hat der Berghüler Gemeinderat die nächste Phase zum Bau des Gerätehauses eingeleitet. Das Gebäude wird näher am Tannenweg errichtet.

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Nach der frühzeitigen Auslegung des Bebauungsplans "Gemeindebedarfsfläche Feuerwehr" hat sich für den Berghüler Gemeinderat eine neue Situation ergeben. Das Albwerk will nämlich seine über der umplanten Fläche verlaufende Freileitung entfernen und durch Erdkabel, dicht am Tannenweg, ersetzen. Damit wird eine bisherige Bausperrzone frei und der Gebäudekomplex samt Stellflächen könnte um einige Meter näher an den Tannenweg gerückt werden. So lautete jedenfalls der Vorschlag von Bürgermeister Bernd Mangold. Dies sei städtebaulich interessanter, weil einerseits Kindergarten und Feuerwehrgerätehaus so optisch kompakter erscheinen und die Gemeinde müsse weniger Fläche bebaut werden, was wesentlich ist für Ausgleichsmaßnahmen und Abwassergebühren. Zwar gingen damit vier Stellplätze verloren, doch im Gegenzug könnten rund 12 000 Euro eingespart werden. Umstände, die den Räten zu gefallen schienen, wie dem durchweg zustimmenden Nicken zu entnehmen war. Das Architekturbüro wird nun die Pläne entsprechend andern. Das Bauvorhaben befindet sich auch danach innerhalb des ausgewiesenen Baufensters.

Zuvor ging Roland Schmuck vom Ingenieurbüro Wassermüller aus Ulm auf den Bebauungsplan ein. Im Flächennutzungsplan verläuft die Grenze des Bebauungsplanes jetzt so, dass die benachbarten Grundstücke landwirtschaftlich besser genutzt werden können. Die Gebäudehöhe wurde mit sieben Metern festgelegt, südöstlich des Gebäudes und der befestigten Hofflächen soll ein breiter Pflanzstreifen mit Feldgehölzen entstehen. Dort anschließend soll eine Obstwiese mit Versickerungsmulde zur Versickerung des Oberflächenwassers angelegt werden.

Die aufgrund des Flächenverbrauchs notwendigen Ausgleichsmaßnahmen können somit nahezu alle innerhalb des Plangebiets erfolgen, erklärte Schmuck. Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis verlangt zur höheren Verkehrssicherheit das Ortsschild in Richtung Treffensbuch zu versetzen. Das Amt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Tübingen bittet darum, sollten bei den Erdarbeiten historisch wertvolle Funde gemacht werden, unverzüglich benachrichtigt zu werden. Dies sichert die Verwaltung zu. Aus der Bürgerschaft sind keine Stellungnahmen oder Einwendungen gekommen, wie Schmuck berichtete.

Der insofern angepasste Planentwurf wird nach einstimmigem Beschluss des Gremiums zur erneuten Stellungnahme öffentlich ausgelegt und den Trägern öffentlicher Belange vorgelegt.

Zuvor hat der Gemeinderat unisono beschlossen, die für den Bau des Feuerwehrgerätehauses notwendige Fläche im Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Blaubeuren-Berghülen als "Gemeindebedarfsfläche Feuerwehr" auszuweisen. Die Verwaltungsgemeinschaft muss darüber noch beschließen.

Und während die rechtlichen Voraussetzungen zum Bau des Feuerwehrgerätehauses im Gemeinderat geschaffen werden, fand bereits die Ausschreibung von 60 Prozent der nötigen Gewerke dazu statt, wie der Bürgermeister darlegte. Die Ausschreibung war am Montag und die Ergebnisse wiesen darauf hin, dass Berghülen leicht unter der Kostenberechnung bleiben könnte. Die Vergabe erfolgt in der nächsten Sitzung.

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