Mit Jakob Wunders Kabarett geht die Schranne in die Sommerpause

„Der Jakob Wunder Weg“. So lautet der Titel des Stücks, das am Samstag als letztes Event vor der Sommerpause in der Schranne Weißenhorn steigt.

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Mit dem schwäbischen Kabarett „Der Jakob Wunder Weg“ läutet die Initiative „Kultur in der Schranne“ an diesem Samstag die Sommerpause ein. Von 20 Uhr an tritt der Bellenberger Comedian Otmar Walcher als „bruddliger“ Schwabe Jakob Wunder in der Schranne in dem Gebäude in der Altstadt auf, um unter anderem über die guten alten Zeiten zu philosophieren und sich auf eine „Pilgerreise“ durch die heutige Welt zu begeben. Dabei rechnet er mit schonungslosem Humor mit allerlei neumodischen Erscheinungen ab, die ihm in seinem Alltag begegnen. So nimmt er „durchs Unterholz brechende“ Geocacher, „Stockenten“ (weibliche Nordic Walker) und E-Bike fahrende Rentner auf die Schippe.

Auch die deutsche Sprache und ihre Verwendung ist eins seiner Lieblingsthemen. Jakob Wunder spricht gerne  über die Aufhübschung von althergebrachten Begriffen wie „Metzgereifachverkäuferin“, und über das „Chantalisieren“, den von ihm betitelten Trend, Kindern möglichst ausgefallene Namen zu geben.

Mit seinem Programm will der Schwabe aus Bayern zum Nachdenken und vor allem zum Lachen über das Tätowieren, den Handywahn und Co. anregen. Laut Thomas Schulz, Mitglied der Initiative „Kultur in der Schranne“, sei sein Programm „eine Mischung aus Musik und Kabarett“.

Seit sechs Jahren finden in der historischen Schranne, dem ältesten Gebäude der in Weißenhorn, Kultur-Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2016 sind  gut besucht worden, berichtet Schulz. Beliebt war demnach das Schrammelquartett „die Reblauser“, das im Juni aufgetrat. Das Event habe auch eine Weinprobe beinhaltet und sei „mal was anderes“ gewesen.

Nach der Sommerpause in der Schranne geht es im September mit dem Duo „More Content“ weiter, die Pop- und Jazz spielen.

Höhepunkt des Veranstaltungsherbsts in Weißenhorn ist die Oldie-Night, die am 8. Oktober in der Fuggerhalle steigt. Die Vorbereitungen laufen schon. „Das Programm ist für jedermann geeignet“,  versichert Mitorganisator Schutz. Zur Zielgruppe gehören demnach alle Musikliebhaber zwischen 16 und 70 Jahren.

Den Name Oldie-Night will Schulz keinesfalls falsch verstanden wissen. Bei der Veranstaltung gehe es nämlich nicht um Schlager, sondern um Rockklassiker aus den 70er und 80er Jahren. Außerdem gäbe es diesmal auch „aktuellere Sachen“, etwa den Auftritt der Band Foolery, die als Special Guest dabei ist.

Ein beliebtes Schranne-Event war in den vergangenen Jahren der „Musik-Contest“, ein Wettbewerb für Nachwuchsmusiker. Dieser Contest findet 2016 nicht statt. Ob Nachwuchsbands künftig wieder eine Chance in der Schranne bekommen, steht laut Schulz noch nicht fest.

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