Merklinger Kernzeit-Kids sind vom Keller unters Dach umgezogen

Stefanie Stiele ist höchst zufrieden: Die Merklinger Kernzeit-Kids werden jetzt nicht mehr im Keller der Gemeindehalle betreut. Sie sind jetzt in einem hellen Raum unterm Dach untergebracht.

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Seit Montag ist es soweit: Die Kernzeit-Kids in Merklingen haben die alten Räume im Untergeschoss der Gemeindehalle verlassen, die früher einmal als Duschräume genutzt wurden und dann für die Betreuung der Kinder umgebaut wurden. Jetzt werden die Kinder unterm Dach der Halle betreut, so große Fenster viel Licht herein lassen. Und doppelt so groß wie der Kellerraum ist er auch, sagt Stefanie Stiele, die seit vielen Jahren dem Verein Kernzeit-Kids angehört. Damit haben sich die äußeren Bedingungen für die vier Betreuerinnen deutlich verbessert, die auf 400-Euro-Basis vom Verein angestellt wurden. Und auch die Kinder fühlen sich sichtlich wohl.

Gegründet wurde der Verein vor gut zehn Jahren vor allem von Eltern, die beide berufstätig waren und zu den damals üblichen Kindergartenzeiten ihren Nachwuchs nicht abholen konnten. Rund 30 Mitglieder gründeten mit tatkräftiger Unterstützung durch die Gemeinde den Verein. Der Mitgliedsbeitrag beträgt sechs Euro. Wurden damals zwölf Grundschulkinder "versorgt", so sind es heute bei 37 Mitgliedern neun Kinder, mit denen die Betreuerinnen Hausaufgaben machen, mit denen sie spielen. Drei von ihnen kommen aus Merklingen, eine lebt in Heroldstatt.

Möglich wurde der Umzug, weil auch Bürgermeister Sven Kneipp fand, dass der Raum, der früher nur als Ausweichzimmer genutzt wurde, zu schön und hell sei, um nicht regelmäßig genutzt zu werden. Er stieß dabei beim Verein auf offene Ohren. Es mussten ein paar Umbauarbeiten erledigt werden (unter anderem Toiletten eingebaut werden), bei denen die Merklinger Rentnerband wieder kräftig zupackte. Und die Gemeinde spendierte das notwendige Material im Wert von 5000 Euro.

"Es ist ideal, hier ist alles auf engem Raum beieinander, sagt Stiele. Die Halle liegt direkt neben der Grundschule, der Kindergarten, wo das Mittagessen eingenommen wird, ist auch nur ein paar Meter weiter. Und es gibt einen Spielplatz sowie ein Naturschutzgebiet für kleine Exkursionen in der Nähe.

Die Betreuungszeit ist nach Aussage von Stefanie Stiele von 7 bis 16 Uhr, am Freitag bis 15 Uhr. In den Anfängen wurden die Kinder nur bis 13 Uhr betreut, dies ist seit 2009 aber anders. Aufgenommen werden nur Kinder der Grundschule. Eine Betreuung gibt es auch in den Ferien, wobei hier mindestens drei Kinder angemeldet sein müssen. Wie teuer es für Eltern ist, das richtet sich nach der Dauer, die die Kinder betreut werden sollen. Von 7 bis 13 Uhr kostet es 30 Euro zuzüglich 2,50 Euro fürs Mittagessen, wenn dies gewünscht wird. Dies wird aber über die Gemeinde abgerechnet. Die Betreuung von morgens 12.30 Uhr bis 16 Uhr kostet 35 Euro und wer den vollen zeitlichen rahmen in Anspruch nehmen will, muss 40 Euro bezahlen.

Nähere Informationen gibt es während der Betreuungszeit unter Tel.; 0151/18 94 36 82.

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