Mehrgenerationen-Park eröffnet

Die Nähe zum Gesundheitszentrum deutet schon an, dass es sich um keinen gewöhnlichen Spielplatz handelt: Der Langenauer Mehrgenerationen-Park verfügt auch über eine Fitness-Ecke für Erwachsene.

|
Kein Spielplatz wie jeder andere: Der Mehrgenerationen-Park in Langenau verfügt über Spielzonen für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen sowie über einen "gesundheitsfördernden Bereich" für Erwachsene.  Foto: 

Wer sich unter der Bezeichnung Mehrgenerationen-Park nicht viel vorstellen kann, dem sei ein Abstecher nach Langenau empfohlen. Dort, unweit des Kreiskrankenhauses, ist kürzlich ein solcher Park eröffnet worden. Menschen jeden Alters tummelten sich auf dem Gelände im Wohngebiet "Breiter Weg/Bei der Hutlade", als Bürgermeister Wolfgang Mangold den Spielplatz mit Fitnessbereich offiziell seiner Bestimmung übergab.

165 000 Euro hat sich die Stadt den Mehrgenerationen-Park kosten lassen, aus dem Leader-Programm von EU und Land gab es dazu einen Zuschuss von gut 29 000 Euro. Auf mehr als 1750 Quadratmetern wurde ein Platz geschaffen, an dem sich Jung und Alt treffen können - um zu spielen, sich zu bewegen und gemeinsam Spaß zu haben. Ausgestattet ist der Park mit Fitnessgeräten einer Aalener Firma, die zur Eröffnung einen Mitarbeiter geschickt hatte, um die jeweilige Funktionsweise zu erläutern. Ein Angebot, das zum Beispiel von der Seniorengruppe der örtlichen Arbeiterwohlfahrt dankbar angenommen wurde.

Die Geräte für Kinder unterschiedlichen Alters stammen von einem Lieferanten aus Potsdam, die ebenfalls einen Vertreter nach Langenau entsandt hatte. Von der Sandbaustelle mit Spielbagger über Vogelnestschaukel, Kletter-Parcours und Seilbahn bis hin zum Hochturm mit Rohrrutsche bietet der Park unterschiedlichste Spielmöglichkeiten. Vier Bereiche sind angelegt worden: für Kleinkinder, für Kinder von drei bis sechs Jahren, für Sechs- bis Zwölfjährige sowie die Fitness-Ecke. Die Wege sind so gestaltet, dass Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ebenso gut zurechtkommen sollen wie Eltern mit Kinderwagen. Einige der Sitzbänke sind mit so genannten Aufstehhilfen bestückt. Das Gelände ist umzäunt, der Eingang zum U-3-Bereich für Kleinkinder ist so gestaltet, dass die Kinder nicht zur die Straße gelangen sollen.

Ganz fertig ist der Park noch nicht, das von der Stadtgärtnerei gesäte Gras muss noch wachsen, und die jungen Bäume taugen noch nicht zu Schattenspendern. Das tat der fröhlichen Stimmung am Eröffnungsnachmittag keinen Abbruch. Ausdrücklich lobte Bürgermeister Wolfgang Mangold den Planer des Parks, Gerd Bühler vom Bauamt, der sichtlich Herzblut in das Projekt gesteckt habe. Der Gemeinderat habe sich von den Mehrkosten - ursprünglich war der Platz auf 128 000 Euro veranschlagt - nicht von der Investition abschrecken lassen. Deren Sinn und Zweck fasste Mangold folgendermaßen zusammen: "Wir wollen die Generationen zusammenführen und gleichzeitig bewegungs- und gesundheitspräventiv für alle wirken."

Nerenstetten war früher dran
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

K.o.-Tropfen: "Finger in den Mund, und spucken Sie es aus"

Immer wieder werden Menschen mit K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt, anschließend vergewaltigt oder ausgeraubt. Dagegen hilft nur Vorsicht, sagt Achim Andratzek. weiter lesen