Mack rettet 60 Arbeitsplätze in CNC-Branche

Metall-Mack in Dornstadt hat den Betrieb des insolventen Mitbewerbers Eggert in Burgrieden gekauft. Und die Mitarbeiter übernommen.

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Mack wächst weiter: Der Mittelständler hat jetzt einen CNC-Betrieb in Burgrieden (Kreis Biberach) übernommen und für diesen Zweck eine 100-prozentige Tochter gegründet. Die Mack-Gruppe mit Sitz in Dornstadt ist auf CNC-Zerspanung spezialisiert und beliefert Maschinen- und Anlagenbauer, die Halbleiterbranche und die Luft- und Raumfahrt-Industrie. Bei der zugekauften Firma Eggert liegt der Schwerpunkt ebenfalls auf dem Drehen und Fräsen mit moderner CNC-Technologie für kleine und mittlere Serien.

Mack verspricht sich von der Eingliederung zum einen, Synergieeffekte nutzen zu können, durch eine gemeinsame Verwaltung und einen gemeinsamen Einkauf. Zum anderen war für den Kauf entscheidend, dass "die Firma Eggert hoch qualifizierte Mitarbeiter hat", sagt Geschäftsführer Alexander Mack. 60 der 63 Arbeitsplätze wurden erhalten. Die Mitarbeiterzahl der Gruppe steigt damit auf 210.

Zudem sieht der Mittelständler, der eigenen Angaben nach zuletzt einen Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftete, in Burgrieden gute Expansionsmöglichkeiten. "Dort können wir nun auch zehn Meter große Bauteile bearbeiten und somit unser Leistungsspektrum erweitern." Solche Riesenbauteile sind in der Luftfahrt gefragt - Mack fertigt zum Beispiel Teile des Rumpfs von Flugzeugen - aber auch im Maschinen- und Anlagenbau.

Die Firma Eggert hatte Ende April ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Sanierungsgeschäftsführerin Martina Hengartner von der Kanzlei Pluta hat eigenen Angaben nach den Betrieb umfassend saniert und den Investorenprozess geleitet.

Der bisherige Geschäftsführer Jochen Eggert ist nun als Prokurist und Betriebsleiter für die neue Mack-Tochter namens Eggert CNC-Technik - der bekannte Unternehmensname wird bewusst weitergeführt - tätig. Den Kunden und Geschäftspartnern bleiben auch die übrigen Ansprechpartner erhalten.

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