Leicht rückläufige Zahlen beim Albverein in Illerrieden

Leicht rückläufige Mitgliederzahlen im Ortsverband Illerrieden des Schwäbischen Alb-Vereins wirken sich auf die engagierte Truppe um Angelika Sipitzki nicht aus. Es gab eine erfolgreiche Jahresbilanz.

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Zahlreiche Mitglieder hörten im Albvereinsstüble den Rechenschaft von Angelika Sibitzki. Auch Bürgermeister Jens Kaiser gehörte zu den Gästen bei der Jahreshauptversammlung des Illerrieder Albvereins. Wie Schriftführer Franz Holl berichtete, ist die Mitgliederzahl auf rund 140 geschrumpft. Er erinnerte an die letztjährige Jahresversammlung, bei der die Mitglieder einmal mehr einen realistischen Eindruck von den schlechten Schallisolationswerten in der Albvereinsstube bekommen hatten, wenngleich sich die Jugendlichen im benachbarten Aufenthaltsraum auch nicht gerade leise verhalten hätten. Der Zwischenfall habe erfreulicherweise dazu geführt, dass man die Renovierung der Küche in Angriff genommen habe. Es seien die Wände mit einem Schallschutz versehen und neu gestrichen worden. Außerdem wurden Sanitär- und Elektroarbeiten erledigt.

An weiteren Jahresereignissen nannte Holl einen "tollen Faschingshock", bei dem ordentlich gefeiert wurde. Anfang April habe man sich an der Aktion "Saubere Landschaft" beteiligt und Müll und Unrat gesammelt. "Erfreulicherweise haben sich die zusammen getragenen Mengen dabei in Grenzen gehalten", sagte Holl. Das neu aufgelegte Helferfest sei ein Erfolg gewesen und soll wieder eine feste Einrichtung werden.

Gedanken will sich der Verein darüber machen, wie man das traditionelle Herbstfest noch attraktiver gestalten kann, damit es in Zukunft eine einigermaßen Gewinn bringende Veranstaltung wird. Entschieden habe sich der Ortsverband bezüglich des Jahresausfluges vom 6. bis 8. Juli. Die Reise wird in die Gegend um Mühlhausen in Thüringen führen. Zu guter Letzt berichtete Holl von der Renovierung einer Ruhebank auf der Dürre, die völlig zugewachsen war. Georg Nothelfer regte an, den früheren Brauch des "Bänklefestes" wieder zu beleben.

Nachdem Rita Funk einen positiven Kassenbericht vorgetragen hatte, berichtete Karin Schmidt von der Volkstanzgruppe, die mit neun Frauen regelmäßig tanzt und gesellschaftlich einen Heidelbergausflug und eine Weihnachtsfeier auf dem Programm hatte. Leider warte die Gruppe noch immer auf Nachwuchs Ausführlich geschildert hat Wegewart Franz Gugler seine Arbeit im Laufe des Jahres.

So wurde von ihm der Hauptwanderweg 4 im Abschnitt zwischen der Illerbrücke bei Oberkirchberg und der Kapelle an der Straße nach Beuren zweimal pro Jahr kontrolliert und darauf geachtet, dass die Wegzeiger- und Wegmarken in Ordnung sind und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Der zweite zu betreuende Wegabschnitt, betrifft die ersten acht Kilometer zwischen Dorndorf und Burgrieden. Er war im Laufe der vergangenen Jahre mit Bäumen bepflanzt worden und zugewachsen. Es wurde eine neue Wegführung vom Haupt- und Gauwegmeister erarbeitet. Die von Franz Gugler angebrachten Wegmarken mussten jedoch erneut entfernt- und eine Alternativroute ausgearbeitet werden. Die neue Streckenführung liege nunmehr vor und müsse noch komplett vor Ort markiert werden, sagte der Wegewart mit dem Hinweis, dass dazu noch Blechschilder auf Holzunterlagen montiert und an den Bäumen angebracht werden müssen. Außerdem stünden noch die Eintragungen aller Wegzeiger in topographische Karten an. Gugler bat um freiwillige Helfer aus dem Ortsverband.

Den von Karl Häusler entworfenen Bericht, der elf Wanderungen und einer Radtour schilderte, wurde von Angelika Sibitzki ausführlich vorgetragen. Insgesamt nahmen 224 Mitglieder daran teil. Gewandert wurden 2825 Kilometer. 720 Kilometer sind mit dem Fahrrad bewältigt worden. Die Wahlen brachten kleine Änderungen. Vorerst wird Franz Gugler sowohl das Amt des Wanderwarts als auch das des Wegewartes übernehmen. Geehrt wurden Eugen Fessler und Georg Nothelfer für 25-jährige Treue. Walter Enderle wies auf das aktuelle Veranstaltungsprogramm.

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