Langenauer Landjugend organisiert Parcourswettbewerb

Ohne Fuß- und Fingerspitzengefühl war der Traktoren-Geschicklichkeitswettbewerb am Sonntag in Langenau nicht zu meistern. Am meisten davon bewiesen die Geschwister Angelika und Johannes Honold.

|

Die eigenen Fahrkünste mit dem Traktor unter Beweis stellen - die Langenauer Landjugend hat genau das gestern möglich gemacht. Nach 2012 konnten 35 Frauen und Männer zum zweiten Mal beim Traktoren-Geschicklichkeitsfahren antreten. Kein einfaches Unterfangen auf dem mit vier Stationen umfassenden Parcours.

Die Gesamtsieger Angelika Honold (Frauen) und ihr Bruder Johannes Honold (Männer) bewiesen, dass die Aufgaben durchaus zu meistern waren. Auf dem ehemaligen Verkehrsübungsplatz an der Riedheimer Straße mussten sie und die übrigen Teilnehmer unter Zeitdruck und mit den zur Verfügung gestellten großen Schleppern zunächst Ringe sammeln. Über eine am Heck angebrachte Stange galt es zunächst, die Ringe über die Hydraulik-Steuerung abzuhängen und schließlich an anderer Stelle wieder aufzuhängen.

Später musste mit einer am Frontlader montierten Gießkanne Wasser aufgenommen werden. Von dem Wasser sollte anschließend möglichst viel in einem auf dem Boden stehenden Eimer landen - ausgeschüttet durch Kippen des Frontladers über einem eigens dafür gespannten Seil in etwa zwei Metern Höhe.

In dieser herausfordernden Aufgabe durfte sich der eine oder andere Fahrer von den Punktrichtern anhören, dass das bisschen Wasser im Eimer wohl nicht den Fahrkünsten, sondern eher dem Dauerregen zu verdanken sei. An der vermeintlich einfachsten Station wiederum war eine auf Paletten angebrachte und randvoll mit Wasser gefüllte Milchkanne schnell durch einen engen Pylonen-Rundkurs zu manövrieren - möglichst ohne dabei Wasser zu verschütten. Langsamfahrer hatten allerdings auch hier den Dauerregen als natürlichen Helfer auf ihrer Seite.

Wie schwierig das Rückwärtsfahren mit Anhänger sein kann, zeigte sich in der vierten Übung. Ein Traktor samt Zweiachser sollte parallel zu einer Linie mit 20 Zentimeter Abstand mehrere Meter rückwärts bewegt und dann abgestellt werden - eine Aufgabe, die ungeübte Fahrer leicht ins Schwitzen bringt.

Und passend zum schlechten Wetter gab erstmals einen "trockenen" Theorieteil: Hier galt es, Fragen aus der Führerscheinprüfung zu beantworten.

Trotz Dauerregens gab sich Lisa Buck, Vorsitzende der Landjugend, zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung: "In zwei Jahren machen wir das wieder."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Oberbürgermeister Gunter Czisch: „Wir müssen mit klarer Kante antworten!“

Oberbürgermeister Gunter Czisch im Interview über die Sicherheitslage in der Bahnhofstraße, überzogene Reaktionen des Handels und neue Ideen für eine attraktive City. weiter lesen