Langenauer Kicker trainieren im Fußballcamp

Über Himmelfahrt und das verlängerte Wochenende besuchen mehr als 40 Mädchen und Jungen beim FC Langenau ein Fußballcamp mit einem Ex-Bundesligaprofi.

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Ohne Fleiß kein Preis“. Das ist die Botschaft des viermaligen Deutschen Meisters, dreimaligen DFB-Pokalsiegers, Champions League-Siegers 2013, Weltmeisters 2014 und Deutschlands „Fußballer des Jahres 2016“, Jerome Boateng. Als Pate der Hans-Dorfner-Fußballschule will er junge Nachwuchstalente auf den Platz bringen.

So wie die Jugendkicker des FC Langenau und seiner befreundeten Vereine: Seit Donnerstag und bis Samstag trainieren mehr als 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit Sportlehrern und professionellen Fußballtrainern Technik, Taktik und Spiel in Theorie und Praxis – und erhalten zum Abschluss Besuch. Zwar nicht von Jerome Boateng, der den jungen Talenten sicher ein Begriff wäre, dafür aber von Schulbegründer Hans Dorfner selbst. Der ehemalige Bayern-München- und FC-Nürnberg-Profi und Nationalspieler dürfte die Kinder ebenfalls beeindrucken können.

Bereits zum fünften Mal ist die Hans-Dorfner-Fußballschule zu Gast in Langenau. „Wir wollen unserem Nachwuchs die Gelegenheit geben, fußballerisch zwischendurch auch etwas Anderes zu sehen“, erklärt der zweite Vorsitzende und Jugendtrainer Ralf Dörflinger die Idee hinter den „Fußballferien“.

Das jährliche dreitägige Intensivtraining sei für die Kinder stets ein Erlebnis: „Wer einmal dabei war, kommt immer wieder.“ Mit wie viel Spaß die Jugend bei der Sache ist, unterstreichen die Erfahrungen von FC-Jugendleiter Karl Böhm. Obwohl jeden Tag von 10 bis 16 Uhr fleißig gearbeitet werde, mache sich nach Schulende keiner sofort auf den Heimweg: „Wenn das offizielle Training vorbei ist, gehen die Kids zurück auf den Platz und kicken weiter“.

Am Samstag wird es noch einmal richtig spannend: In einer Art Mini-Champions League werden die besten Nachwuchstalente ermittelt, außerdem wird das Fair-Play-Trikot an einen Spieler verliehen, der während des Camps durch einen besonders fairen Umgang mit seinen Mitspielern aufgefallen ist. Und es gibt allerhand zu gewinnen: Im Verlauf der „Fußballferien“ gab es in zahlreichen Wettbewerben Gelegenheit, Punkte zu sammeln. Den erfolgreichsten Spielern winken nun am letzten Tag Preise. „Da dürfte keiner leer ausgehen“, sagt Dörflinger und schmunzelt.

Bei allem Spaß hat der Besuch der Hans Dorfner-Fußballschule aber auch durchaus einen praktischen Hintergrund: „Durch die intensive Arbeit mit externen Trainern bleibt sehr viel hängen“, sagt der zweite Vorsitzende. „Das merken wir später im Vereinstraining.“ Wenn die Nachwuchskicker zeigen, was sie in den Ferien gelernt haben.

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