Länder melden Straßenprojekte beim Bund an

Zu den Fernstraßen, die der Bund bauen soll, gehören einige Strecken in der Region. Darunter Ortsumfahrungen und Autobahnabschnitte.

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"Das Land schafft die Voraussetzung für eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur in der Zukunft." So sieht es Jürgen Filius (Grüne). Auch Martin Rivoir (SPD) ist der Ansicht, die Infrastruktur werde gestärkt, gleichzeitig würden die Menschen von Lärm und schlechter Luft entlastet. Die beiden Landtagsabgeordneten aus Ulm äußerten sich am Dienstag in Pressemitteilungen zur Liste der Straßenbauprojekte, die Baden-Württemberg für den Bundesverkehrswegeplan anmeldet. Im Alb-Donau-Kreis und in Ulm sind das folgende Vorhaben: der sechsspurige Ausbau der A 8 zwischen den Anschlussstellen Ulm-West und Ulm-Ost; an der Bundesstraße 10 die Umfahrungen von Amstetten und Urspring; an der Bundesstraße 28 die Umfahrung von Blaubeuren-Gerhausen sowie die Umfahrung von Blaustein; an der Bundesstraße 311 die Umgehungen von Obermarchtal und Deppenhausen sowie bei Erbach die Querspange zur B 30; an der B 465 die Umfahrung von Ehingen. Gegenüber dem Listenentwurf vom März sind die Blausteiner und die Ehinger Umfahrung, wie berichtet, neu.

Ebenfalls neu in der Liste ist der sechsspurige Ausbau der Autobahn7 zwischen der Anschlussstelle Altenstadt und dem Autobahnkreuz Memmingen. Dieses Vorhaben führt die Landesregierung deshalb auf, weil die Autobahn im genannten Abschnitt durch Baden-Württemberg verläuft. Angemeldet für den Bundesverkehrswegeplan wird es aber vom Freistaat Bayern. Dessen im März aufgestellte Liste enthält auch die weiteren A-7-Abschnitte zwischen Hittistetten und Altenstadt. Aufgeführt sind ferner der sechsspurige Ausbau der A 8 zwischen Ulm-Ost und dem Autobahnkreuz Elchingen sowie die Bundesstraße 10, die zwischen Neu-Ulm und dem Nersinger Autobahnanschluss vierspurig werden soll.

Laut Innenministerium in München hat Bayern 398 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 17 Milliarden Euro für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Baden-Württemberg will 11,2 Milliarden Euro für 160 Straßenbauvorhaben.

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Kommentare

03.10.2013 10:12 Uhr

Und wo ist...

... eine verbesserte Anbindung des "Industriegebiet Donautal" an die B30?

Da haben die Ulmer mal wieder gepennt. Achso ne, dem Ulmer Stadtrat gefällt es ja ganz gut, das man in Ulm überall im Stau steht. Blöd, oder auch lustig, das der ÖPNV mit in den ganzen Staus stehen darf ;)

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