Kritik an Windkraftgebiet "Hungersberg"

|

Gegen ein mögliches Windenergie-Vorranggebiet "Hungersberg" zwischen Niederstotzingen und Asselfingen formiert sich Protest. Zur Bürgerfragestunde in der jüngsten Sitzung des Niederstotzinger Gemeinderats waren etwa 100 Besucher gekommen, von denen einige darauf hinwiesen, dass Windräder auf dem Großen Hungersberg für die Bewohner des Stadtteils Oberstotzingen Nachteile bringen würden. Die Bürgerschaft sei bei der Wahl des Windkraftstandorts nicht einbezogen worden. Diese Kritik wies Bürgermeister Gerhard Kieninger zurück. Im Gemeinderat sei mehrmals öffentlich darüber gesprochen worden. Im notwendigen Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans habe sich gerade mal ein Bürger die Mühe gemacht, die Unterlagen zu studieren. Mit der Ausweisung einer Vorrangfläche wolle die Kommune die Ansiedelung von Windkraftwerken auf dem Stadtgebiet steuern. Bislang habe aber noch kein potentieller Investor im Rathaus angefragt. Außerdem gebe es im Landkreis Heidenheim sicher attraktivere, weil windigere Standorte. Wie berichtet, hat sich auch der Asselfinger Gemeinderat für ein Windkraft-Gebiet "Hungersberg" ausgesprochen. Dieses solle ins Windenergie-Konzept des Regionalverbands Donau-Iller aufgenommen werden. Der ist allerdings nicht für den Kreis Heidenheim zuständig, der zum Gebiet des Regionalverbands Ostalb gehört.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Kritik an Plänen für den Ulmer Bahnhofplatz

Was die Ulmer Stadtverwaltung am Bahnhofplatz vorhat, gefällt nicht allen Stadträten. Kritik ernten vor allem das Dach und die Haltestellen. weiter lesen