Kreis baut in Blaustein eine Unterkunft

Für wie viele Menschen die Flüchtlingsunterkunft an der Blautalstraße in Herrlingen sein wird, steht noch nicht fest. Klar aber ist, dass der Kreis mit der kreiseigenen Kreisbau GmbH dort eine solche Unterkunft realisiert.

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"Die Stadt stellt das Grundstück zur Verfügung, der Kreis baut", sagte der Blausteiner Bürgermeister Thomas Kayser am Dienstag in der Gemeinderatssitzung. Bei einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat dem Standort an der B 28 beim Bauhof zu. Dort leben bereits in zwei ehemaligen Gebäuden der Firma Märker Aslybewerber in der Anschlussunterbringung, für die die Stadt zuständig ist. Eines dieser Gebäude muss für den Neubau allerdings abgerissen werden. Die Kreisbau bestätigte gestern auf Anfrage, dass Blaustein ein Grundstück in Aussicht gestellt habe. Derzeit werde geprüft, was sich dort realisieren lässt. Planungen gebe es noch nicht.

Den Blausteiner Räten war wichtig, dass das neue Gebäude so gebaut wird, dass es - nach der Nutzung als Unterkunft in den kommenden drei Jahren - von der Stadt für Sozialwohnungen genutzt werden kann. Laut Kayser muss die Stadt bis zum Ende des Jahres mindestens 300 Flüchtlinge unterbringen: "In Erstunterbringung und in Anschlussunterbringung." Deshalb wird auch die Containerwohnanlage im Lixgebiet demnächst aufgestockt. Dort werden dann 56 Menschen leben können.

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