Kirchberger Gemeinderat verlangt eigene Satzung für Werbeanlagen

Die Gemeinde Kirchberg will eine eigene Satzung für Werbeanlagen. Die Richtlinien dafür soll die Verwaltung ausarbeiten und dem Gremium vorlegen.

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An der Ecke Hauptstraße/Gutenzeller Straße in Kirchberg wird demnächst auch großformatige Reklame zu sehen sein.  Foto: 

Stein des Anstoßes bezüglich der geplanten Satzung für Werbeanlagen war der Antrag eines Werbeflächenanbieters, der im Dorfzentrum Kirchbergs an einer Hausfassade eine große Plakatfläche anbringen möchte. Direkt an der Abzweigung nach Gutenzell soll eine weithin sichtbare Reklametafel montiert werden.

Auf der Gemeinderatssitzung fand die Idee nur wenig Gegenliebe. Wie Bürgermeister Jochen Stuber erläuterte, könne die Kommune das Vorhaben nicht verhindern: „Wenn das Gremium sich dagegen stellt, werden wir vom Landratsamt überstimmt“. Dies gelte so lange, wie Kirchberg über keine eigene Satzung für Werbeanlagen verfüge.

Die Gemeinderäte stimmten daraufhin dem Antrag mehrheitlich zu und beauftragten das Rathaus, eine solche Satzung auszuarbeiten und dem Gremium vorzulegen. Dieser Antrag fand einhellige Zustimmung. Einzig der Vorsitzende des Gemeinderats, Bürgermeister Jochen Stuber, stimmte dagegen.

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