Keine Reaktion auf Asyl-Appell des Landrats

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Die Reaktion war gleich Null: Gut zwei Wochen nach dem Appell des Neu-Ulmer Landrats, den Kreis bei der Suche nach Unterkünften für Asylbewerber zu unterstützen, hat Erich Josef Geßner Bilanz gezogen. Im Sozialausschuss sagte er gestern: "Bisher hatten wir kein Glück mit all unseren Aufrufen." Deshalb beobachte er weiterhin mit Sorge die Entwicklung bei den Asylbewerbern. Stand Anfang November leben 276 Asylbewerber im Landkreis Neu-Ulm, wovon 214 dezentral vom Landkreis untergebracht werden mussten. denn es sei keine neue Gemeinschaftsunterkunft hinzugekommen, die die Regierung von Schwaben eigenständig betreiben würde. Da dem Kreis auch weiterhin Asylbewerber zugewiesen würden, "sind wir dringend auf Vermieter angewiesen, die Wohnraum zur Verfügung stellen. Ich bitte deshalb an dieser Stelle erneut, geeignete Objekte und Grundstücke dem Fachbereich Staatsangehörigkeits- und Ausländerrecht zu melden." Wenn die der-zeitige Entwicklung anhält, sei mit weiteren Zuweisungen in erheblichem Umfang für das Jahr 2014 zu rechnen.

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