Keine Garagen an der Kirche

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Autos gehören heutzutage wie die Kirche zum Dorf – zumal der Dorfbewohner via ÖPNV nicht so ohne weiteres vorankommt. Mit dem Auto stellt sich indes das Problem des Abstellplatzes für die Zeit des Nichtgebrauchs. In Holzheim löste dieser Umstand eine Debatte aus – genauer: das Ansinnen, Garagen auf leerstehenden Grundstücken zu bauen. Der Gemeinderat sprach sich dagegen aus. Die Geschichte ist nämlich die: Ein Bauherr wollte vier Reihengaragen auf einem Grundstück südlich der Kirche „Sankt Peter und Paul“ bauen. Ein anderer acht weitere Fertiggaragen in der Kirchstaße. Nach Meinung von Kreisbaumeister und Städteplanern wären die Bauten nicht im Sinne des geltenden Bebauungsplans. Dieser Plan zielt darauf ab, den dörflichen Charakter zu erhalten. Ein Gemeinderat zeigte Verständnis. Andere konnten nachvollziehen, dass die Bauherren die brachliegenden Grundstücke nutzen wollen. Man wollte am Ende aber keinen Präzedenzfall schaffen. Das Herz der Holzheimer schlägt halt noch für einen Dorfcharakter der ursprünglichen Form.  Patrick Fauß

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