Jugendfeuerwehr: Spektakuläre Aktion findet 2014 nicht statt

Die Jugendfeuerwehr aus Merklingen muss ihr Vorhaben zum zehnjährigen Jubiläum verschieben: Dieses Jahr wird kein Wasser von der Nordsee ins Schwarze Meer gepumpt.

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Mit dieser kühnen Idee hatte in der diesjährigen Hauptversammlung der Merklinger Freiwilligen Feuerwehrkommandant Manfred Weberruß überrascht. Jugendmannschaften aus verschiedenen Feuerwehren im Umkreis sollten dabei eine Schlauchleitung über 28 Kilometer Luftlinie vom Filsursprung nach Lautern legen, und damit quasi Wasser aus der Nordsee ins Schwarze Meer leiten. Zum Verständnis: Die Fils fließt über den Neckar und den Rhein in die Nordsee, auf der anderen Seite die Lauter in die Blau, in die Donau und dann ins Schwarze Meer. 250 Schläuche wären für diese Verbindung notwendig gewesen, an der spektakulären Aktion hätten sich 77 Jugendmannschaften und mit rund 750 Teilnehmern beteiligen müssen. Zunächst, so Weberruß, sei es um Genehmigungen gegangen, ob aus Gründen des Naturschutzes ein solches Vorhaben machbar ist. Jetzt aber hätten sich lediglich 25 Mannschaften gemeldet, so dass Weberruß die Aktion erst für nächstes Jahr einplant. Viele Jugendmannschaften bräuchten einen zeitlich größeren Vorlauf, sagt er. Anmeldungen seien aber sogar aus Pforzheim und aus Gemeinden in um und Esslingen erfolgt. Die Anzahl der Helfer sei aber aktuell nicht ausreichend.

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