Josef Gentner möchte aktiv mitgestalten

Über viele Jahre war Josef Gentner das Gesicht der Sportfreunde Illerrieden. Doch auch ohne Vereinsvorsitz bringt er sich gerne ins Gemeindeleben ein.

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Josef Gentner bringt sich gerne in das Illerrieder Gemeindeleben ein. Foto: J. Braun

Man könnte meinen, dass man über ein reichhaltiges Zeitbudget verfügt, wenn man den Vorsitz eines umtriebigen Vereins nach 16 Jahren abgibt. Doch Josef Gentner fragt sich manchmal, wie er dieses ehrenamtliche Engagement zeitlich nur untergebracht hat, als er noch erster Vorsitzender der Sportfreunde Illerrieden war. "Von den Sportfreunden habe ich mich ja nicht ganz verabschiedet", fällt ihm dann als Antwort ein, "es gibt da immer noch etwas für mich zu tun, auch wenn ich nicht mehr in der ersten Reihe stehe." Darüber hinaus kümmert sich der Berufsoberschullehrer nun mehr um die Belange seiner Familie, sofern ihm dazu seine Tätigkeiten als Gemeinderat und dritter stellvertretender Bürgermeister sowie als Vorsitzender des Photovoltaikvereins Zeit lassen.

Ehrenamtliches Engagement gehört für Josef Gentner wie selbstverständlich dazu: "Ich möchte nicht nur am Gemeindeleben teilnehmen, sondern es aktiv mitgestalten." So war der 58-Jährige auch schon vor seiner Zeit als Sportfreunde-Vorsitzender in verschiedenen Funktionen tätig, wie beispielsweise als Jugendleiter der Sportfreunde sowie im Musikverein Illerrieden.

Wenn Gentner nun an seine intensive Zeit bei den Sportfreunden Illerrieden zurückdenkt, schießen ihm viele Gedanken durch den Kopf. So hat der Verein unter seiner Führung insgesamt vier Baugenehmigungen eingereicht für das Sportheim und die Sportanlagen. "Womöglich gäbe es die Ballspielhalle gar nicht ohne unsere Initiative", spekuliert der Wangener. Und natürlich hatte er selbst als Vereinsvorsitzender und Gemeinderat in Personalunion einen großen Anteil an der Entwicklung. "Als Gemeinderat sitzt man einfach etwas näher dran, da weiß man dann, zu welchem Thema in der Gemeinde etwas geht und wann eben nicht", sagt Gentner mit dem Hinweis, dass die Sportfreunde in diesem Zusammenhang nicht nur gefordert, sondern sich durchaus auch eingebracht hätten.

Nicht zuletzt ging mit der neuen Ballspielhalle auch eine Umstrukturierung innerhalb des Vereins vor sich. So wurden genau zu dieser Zeit drei neue Abteilungen gegründet: Badminton, Faustball und die weit über die Grenzen Illerriedens hinaus bekannten Rollstuhl-Rugby-Spieler. "Eine der größten Herausforderungen für mich als Vorsitzender war es, alle zehn Abteilungen ohne Reibereien unter einen Hut zu bekommen", blickt Josef Gentner zurück. Nicht zuletzt dafür erhielt er vom Württembergischen Landessportbund im Jahr 2011 die Goldene Ehrennadel.

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