Dietenheimer Messe: Interesse an nachhaltiger Mode steigt

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Laut einer Pressemitteilung der Universität Ulm lockte die zweite Ausstellung „Dietenheim zieht an“ am vergangenen Sonntag mehr als 2400 Besuchern an. Zur Premiere im Herbst 2016 seien dagegen 2000 interessierte Bürger in die Stadthalle gekommen. Mehr als  30 regionale und überregionale Anbieter und Hersteller waren bei der Neuauflage dabei. Sie präsentierten Sport- und Freizeitkleidungen, ökologisch geprägte Businesslabels, Bio-Damenbekleidungen, heimische Lederwaren, nachhaltige Accessoires und vieles mehr.

Neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Made in Germany – immer ein Garant für Qualität und Nachhaltigkeit?“ brachten die Veranstalter den Besuchern die Vorzüge regionaler Textilproduktionen unter anderem mit einer Modenschau und einer Kleidertauschparty näher. Organisiert wurde die Ausstellung von der Universität Ulm, die die Veranstaltung gemeinsam mit der Hochschule Reutlingen, der Stadt Dietenheim, dem ortsansässigen Gewerbeverein sowie der Otto Garnspinnerei auf die Beine stellte.

Für Prof. Dr. Martin Müller von der Universität Ulm war die Messe erneut eine ansprechende Plattform, auf der sich jung gegründete Unternehmen gemeinsam mit bereits etablierten Herstellern und Marken in angenehmer Atmosphäre präsentieren konnten: „Das nach wie vor große Interesse der Gäste aus Dietenheim und der Umgebung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das Interesse für nachhaltig hergestellte Textilien zu wecken.“

Die Messe „Dietenheim zieht an“ ist Teil des Forschungsprojekts „Nachhaltige Transformation der Textilwirtschaft am Standort Dietenheim“, das vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. Mit dem so genannten Reallabor wollen die Forscher der Universität Ulm und der Hochschule Reutlingen unter aktiver Einbeziehung der Bevölkerung Lösungen und Wege für die Zukunft erarbeiten. Die gesamte textile Wertschöpfungskette soll auf diese Weise für alle transparent und erfahrbar gemacht werden.

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