Infohäuschen mit zwei Türmen für die Burg

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Mit einem Info-Point in Form eines kleinen Holz-Häuschens will der seit gut zwei Jahren bestehende Verein Interessengemeinschaft Kaltenburg die Besucher des Lonetals über die Geschichte der im Jahre 1240 erstmals urkundlich erwähnten, mittelalterlichen Kaltenburg aufklären. Die heutige Ruine liegt an der Kreisstraße K 3021 von Lontal-Niederstotzingen nach Hürben-Giengen (Brenz).

Gleichzeitig soll dieser Informationspunkt auch Einblick geben über den Stand der Sanierungsarbeiten zum Erhalt der Burgruine, dem sich der Verein unter Vorsitz des ehemaligen Giengener Oberbürgermeisters Clemens Stahl widmet.

Sie erfolgen in Etappen – wie auch der Ausbau der Burg im Mittelalter. Die Kaltenburg liegt nahe der Charlottenhöhle und erhebt sich über dem Tal, in dem sich Hürbe und Lone treffen. Jährlich findet dort an einem Wochenende im Juni ein großes Ritterturnier mit regem Markttreiben in Stetten statt.

Witterungsbedingt ruhen gegenwärtig die bereits begonnenen Arbeiten, um an der östlichen Seite der Burganlage die schon abgestürzten Teile der Ummauerung wieder zu ergänzen und die Burgmauer dort insgesamt vor weiterem Einsturz zu bewahren. Über eine halbe Million Euro hat der Verein hierzu zu stemmen.

Auffallend an dem rotbraun gestrichenen Info-Häuschen sind zwei aufgesetzte Türmchen. Sie weisen auf die Ecktürme der Kaltenburg-Ruine, welches die Interessengemeinschaft als nächsten Schritt zur Sanierung der Anlage in Überlegung hat. Aber auch dafür sind nicht unerhebliche Mittel erforderlich.

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