In Kriegszeiten schon zum Einschmelzen transportiert

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Glocken Die große und die mittlere der Hüttisheimer Glocken wurden im Jahr 1514 gegossen. Die kleinste, noch ältere, und die mittlere wären im Herbst 1918 beinahe eingeschmolzen worden. Am 11. Oktober wurden sie abgenommen. Dank des Kriegsendes am 9. November kehrten sie aber unversehrt nach Hüttisheim zurück. Der Transport war anscheinend nur bis Laupheim gekommen. Am 30. Dezember wurden sie wieder aufgezogen. Gut 23 Jahre später, am 9. März 1942, musste die Kirchengemeinde die größte, mehr als 700 Kilo schwere St.-Michaels-Glocke abgenommen werden. Von Ulm aus wurde sie zum zentralen Sammelplatz, dem "Glockenfriedhof", nach Hamburg transportiert, aber doch nicht verschrottet. Im August 1947 erhielten die Hüttisheimer die Nachricht, dass ihre Glocke zurücktransportiert werde. Am 15. September traf sie in Hüttisheim ein, am 3. Oktober wurde sie aufgezogen.

St. Michael auf dem Berg
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