Hörvelsingen wächst weiter

Der Langenauer Gemeinderat hat beschlossen, das Gebiet "Südlicher Ortsrand II" zu erschließen.

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Neubaugebiet "Südlicher Ortsrand", 2. Bauabschnitt, rechts Zufahrt "Neuer Weg", vom Haus ganz links her zweite Erschließungsstraße "Im Dorf".  Foto: 

Der zweite Bauabschnitt des Neubaugebiets "Südlicher Ortsrand" in Hörvelsingen soll erschlossen werden. Der Langenauer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung der Planung zugestimmt und den Baubeschluss einstimmig erteilt. Zuvor hatte der Ortschaftsrat bereits am 15. März zugestimmt.

Neben dem ersten Abschnitt mit zwölf Bauplätzen sollen im zweiten Abschnitt auf einer Wiese am "Neuen Weg" elf Bauplätze entstehen, sagte Gerd Bühler vom Bauamt des Verwaltungsverbands Langenau. "Neun plus zwei Bauplätze", präzisierte der Planer bei der Vorstellung des Projekts. Bei zwei Bauplätzen will der Ortschaftsrat noch entscheiden, ob diese zusammen gelegt werden, damit dort ein Mehrfamilienhaus entstehen kann. Mit der Erschließung der beiden Bauplätze werde man so lange warten.

Interessenten, die im zweiten Abschnitt bauen wollen, gebe es bereits. Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten sollen in der Ratssitzung am 12. Mai behandelt werden. Mit dem Baubeginn rechnet der Planer für Juni oder Juli, mit der Fertigstellung für Ende Oktober 2016. In seiner Kostenschätzung geht er von einer Gesamtsumme von 357.000 Euro aus, inklusive Straßenbau (130.000), Beleuchtung (12.000), Abwasser (200.000) und Wasser (15.000). Eine Internet-Breitbandversorgung sei bereits vorhanden.

Erschlossen werden soll der zweite Bauabschnitt über die Straße "Im Dorf". Diese endet bisher an der künftigen Bauabschnittsfläche. Von diesem Ende aus werde die Straße mitten durch den "Südlichen Ortsrand II" weitergeführt bis zur Straße "Neuer Weg". Über diesen gelangt man zwar direkt auf die Ortsdurchfahrt Herwigstraße, die als Kreisstraße auch Albeck mit Beimerstetten verbindet. Weil die Ein- und Ausfahrtsituation Neuer Weg/Herwigstraße aber sehr unübersichtlich und unfallträchtig ist, solle der nördliche Abschnitt des Neuen Wegs später nur noch den für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sein. Die Anwohner des Neubaugebiets sollen über den südlichen Teil des Neuen Wegs via "Im Dorf" zur Herwigstraße gelangen.

Zudem werde den Bauherren im "Südlichen Ortsrand II" wegen des eher nassen Bodens eine "Weiße Wanne" empfohlen, also eine wasserundurchlässige, gebäudetragende Stahlbetonkonstruktion.

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