Hochbetrieb beim "Blausteiner Herbst" - Viele Firmen und Vereine aktiv

Der "Blausteiner Herbst" hat erneut Tausende Besucher angelockt. Nach verhaltenem Start am Samstag, herrschte gestern Hochbetrieb. Die Veranstaltung sei zu einer Marke geworden, freuen sich die Selbstständigen.

|
Gefragt waren beim "Blausteiner Herbst" die Angebote des Kunsthandwerkermarkts, darunter Korb- und Seilereiwaren. Foto: Oliver Schulz

Herbstnebel hing über Blaustein, als Bürgermeister Thomas Kayser und Gabriele Schmidt, die Vorsitzende des Verbunds der Selbstständigen in Blaustein (VSB), am Samstagvormittag den "Blausteiner Herbst" eröffneten. Der Nebel verzog sich tagsüber nur langsam, doch die Stimmung war von Anfang an heiter bei der neuerlichen Auflage der Veranstaltung des VSB, an der rund 40 Mitgliedsbetriebe, viele weitere Einzelhändler, zahlreiche Kunsthandwerker und 16 Vereine beteiligt waren. Vom Rathaus über den Marktplatz, die Einkaufspassage, die Hummelstraße und das Blaustein-Center herrschte reges Treiben.

Der "Blausteiner Herbst" sei seit 2001 zu einem Bürgerfest geworden, sagte Thomas Kayser. Dies funktioniere nur in guter Zusammenarbeit der VSB-Mitglieder und der Vereine. Die Veranstaltung diene der Unterhaltung und dem Kennenlernen, darüber hinaus hätten Besucher die Möglichkeit, die breite Angebotspalette der Blausteiner Geschäfte zu sehen, ergänzte Gabriele Schmidt. 15 Firmen präsentierten sich im Rathaus, andere in den eigenen Geschäften - am Sonntag war bei herrlichem Herbstwetter Tag der offenen Tür. Während die "Spielburg" im Blautal-Center schon Weihnachtliches ausstellte, verteilten die Blausteiner Pfadfinder in Form von Sonnenblumen noch Grüße vom Sommer.

Edwin Baumeister, im VSB für den Kontakt zu den Vereinen zuständig, freute sich, dass wieder genügend Gruppen mitmachten, um die Bewirtung zu übernehmen. "Aus jedem Teilort ist mindestens ein Verein dabei, das haben wir bei sonst keinem Fest in Blaustein", sagte Baumeister. Der Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz ist auch bei auswärtigen Anbietern beliebt. Imker Albert Majer aus Heidenheim war am Wochenende zum ersten Mal dabei, bot eigenen Blüten- und Waldhonig an und spezielle Sorten wie Kirschblüten- und Kastanienblütenhonig von Imkerkollegen, dazu viele andere Honigprodukte. "Honig läuft eigentlich immer", sagte Majer zum Geschäft beim Blausteiner Herbst.

Seit dem ersten "Blausteiner Herbst" dabei ist der Blausteiner Richard Erb, dem die Besucher beim Drechseln über die Schulter blicken konnten. Gearbeitet wurde auch bei dem alle Jahre wieder vertretenen Krippenverein Söflingen, der nicht nur selbstgebaute Krippen, sondern auch Holzspielzeug und Vogelhäuschen anbot. "Krippen gehen nur zur Weihnachtszeit", sagte Theresia Reischl vom Verein aus dem Nachbarort.

Das Angebot beim "Blausteiner Herbst" sei wirklich groß, lobten die Besucher Elfriede und Hans Neubauer, die im Blausteiner Zentrum wohnen. Auch Kulinarisch sei was geboten. "Heute bleibt bei uns die Küche kalt", sagte Hans Neubauer. Weiterer Vorzug der Veranstaltung: "Man trifft viele Leute", sagte Elfriede Neubauer.

Der soziale Aspekt kommt beim "Blausteiner Herbst" nicht zu kurz. So sammelte der CVJM Geld für den Bau einer Berufsschule für Taube und Blinde in Ghana - unter anderem mit einem spektakulären Wettbewerb im "Bungee-Run", einem Seilziehen für jeweils eine Person. Das DRK Blaustein, das sich mit der Feuerwehr den unteren Rathausplatz teilte, zeigte jenen Krankenwagen des DRK-Kreisverbands, den der Ortsverein für 15 000 Euro kaufen und ausrüsten möchte. Eine Spendenaktion wurde gestartet. Wie Vorsitzender Richard Martin sagte, soll das gut ausgerüstete Fahrzeug vor allem der Ersthelfergruppe zur Verfügung stehen, die damit die Notfallversorgung in Blaustein und den Teilorten verbessern möchte.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Jamaika-Krach – Stimmen aus der Region: „Alle noch auf Endorphin“

Die Abgeordneten der Region zeigen sich angesichts des Scheiterns überrascht. Wie es weitergeht, ist für viele unklar. weiter lesen