Herzlich empfangen: Angelika Audehm ist neue Rektorin an Grundschule Wain

Die kleine Wainer Dorfschule weiterzubringen, das reizt sie: Angelika Audehm hat im August ihren Posten als Rektorin angetreten. Vieles gefällt ihr.

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Die neue Rektorin Angelika Audehm an einem Spielgerät im großen Pausenhof der Wainer Grundschule. "Zusammen mit der Wiese hinter dem Haus ist das ein toller Aufenthaltsbereich für die Kinder", schwärmt die Lehrerin.  Foto: 

Wenn sie morgens von Laupheim nach Wain fährt, dann geht ihr das Herz auf. Wunderschön sei der Ort eingebettet in die reizvoll hügelige Landschaft, stellt sie immer wieder fest. Das gefällt der 45-Jährigen, die sich ausgesprochen gern in der freien Natur aufhält. Genauso gern freilich hält sich die Pädagogin in der kleinen Wainer Dorfschule auf. Am 1. August hat Angelika Audehm ihre Arbeit als neue Rektorin der Grundschule angetreten und damit eine lange rektorenlose Zeit beendet. Wie berichtet, war ihr Vorgänger Gottfried Haf aus Regglisweiler krankheitsbedingt vorzeitig in den Ruhestand getreten. "Ich freue mich riesig auf meinen Einsatz hier", sagt die Mutter zweier erwachsener Töchter.

Was macht den Reiz dieser Dorfschule für sie aus? "Dort etwas weiterzuentwickeln, mehr gestalten zu können", antwortet die Pädagogin spontan. Alle vier Klassen an einem Ort, keine Buskinder und eine für die Zukunft gesicherte Schülerzahl sprächen für Wain, zählt die Pädagogin auf, die in den fünf Jahren zuvor an der Grundschule Rot-Bihlafingen unterrichtete; einer Schule mit zwei Standorten. "Das macht vieles komplizierter."

In Wain sei sie auf ein aufgeschlossenes Kollegium gestoßen. "Überhaupt bin ich von allen Gremien herzlich empfangen worden, habe eine große Offenheit gespürt", berichtet Audehm knapp zwei Wochen nach dem Schulstart erfreut. Mit der "Chefin" deckt das vierköpfige Team nun eine Altersspanne von 29 bis 60 Jahren ab; "ein ganzes Lehrerarbeitsleben", lacht sie. Audehm übernimmt gern Verantwortung, doch genauso gern ist sie Lehrerin. In Wain wird sie Drittklässler unterrichten. Verwaltungsaufgaben und Unterricht stehen in einem Verhältnis von 2:3. Das kommt ihrem Wunsch entgegen, "nahe an den Kindern" zu sein.

Nach dem Studium in Weingarten führte das Referendariat die junge Frau nach Meersburg. Es folgten ein Jahr in Dietenheim und fünf Jahre an der Montessori-Schule in Neu-Ulm, wo sie wichtige Erfahrungen im Sekundarbereich sammeln konnte. Die Montessori-Pädagogik mit dem Bild des Kindes als Baumeister seiner selbst, schätzt sie.

Welche Akzente wird sie in Wain setzen? "Ich stecke noch in der Bestandsaufnahme", lacht Audehm, die neue Prozesse grundsätzlich im Team anstoßen will. Was ihr jedoch gleich positiv auffiel: der bewegungserzieherische Schwerpunkt. "Der Sportbereich ist klasse organisiert. Das werden wir beibehalten."

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