Haushalt Merklingen

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Die Ortsmitte Merklingen wird 2017 saniert. Foto: Joachim Lenk  Foto: 

Der Haushaltsentwurf der Gemeinde Merklingen soll am 17. Januar erstmals im Gemeinderat diskutiert und voraussichtlich im Februar verabschiedet werden. Damit sich das Gremium mit dem umfangreichen Zahlenwerk schon einmal vertraut machen kann, hat Kämmerin Manuela Uebele am Dienstag die Eckdaten der Finanzplanung 2017 vorgestellt. Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von knapp 3,8 Millionen Euro. Der „größte Brocken“ sind die Personalkosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro. In diesem Betrag seien mögliche Tariferhöhungen bereits berücksichtigt, erläuterte Uebele. Wenn man die vorgesehenen Ausgaben mit den geplanten Einnahmen gegenrechnet, kommt, nach derzeitiger Planung, unterm Strich eine negative Zuführungsrate in Höhe von 206 000 Euro heraus. Der Vermögenshaushalt beträgt 1,8 Millionen Euro.

Im kommenden Jahr sind zahlreiche  Investitionen geplant. Als Beispiele nannte die Kämmerin die vorgesehenen Sanierungen des Backhauses, der Dorfmitte und der Hauptstraße. Die Kosten betragen dafür rund 0,8 Millionen Euro. Noch mal so viel Geld verschlingt die Erschließung des neuen Gewebegebietes Brühl II. Nicht zu vergessen ist der Investitionskostenzuschuss für den Bahnhof Merklingen in Höhe von 350 000 Euro. Der Ausbau des Breitbandes (schnelles Internet) wird mit 300 000 Euro veranschlagt. Der Siedlungsweg Ost sowie die Industriestraße werden ebenfalls auf Vordermann gebracht. Das kostet die Gemeinde summa summarum 350 000 Euro. Um alles stemmen zu können, muss Uebele rund 1,7 Millionen Euro der Rücklage entnehmen. Sie rechnet damit, dass am Jahresende dann der Schuldenstand bei 54 000 Euro liegt. lejo    

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