Haushalt birgt Risiken

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Mehr als 207 Millionen Euro betragen die Aufwendungen, die im Kreishaushalt 2017 finanziert werden. Mehr als die Hälfte, 52,2 Prozent, entfällt auf das Dezernat für Jugend und Soziales. Der Rest geht an vier weitere Teilhaushalte. Landrat Heiner Scheffold wies im Fachausschuss des Kreistags besonders auf die Risiken hin, die der Sozialhaushalt berge: Wird das Land die Unterbringung der Flüchtlinge komplett bezahlen, auch wenn manche Unterkünfte gar nicht benötigt werden? Hier gehe es um einen zweistelligen Millionenbetrag. Das Pflegestärkungsgesetz und das Teilhabegesetz stellten weitere Unwägbarkeiten dar. Allein das Teilhabegesetz könnte den Kreis vier Millionen Euro mehr kosten.

Seit einigen Monaten kommen viel weniger Flüchtlinge nach Deutschland als noch vor einem Jahr. Der Alb-Donau-Kreis hat deshalb nach den Worten von Sozialdezernent Josef Barabeisch die Mietverträge für drei Unterkünfte gekündigt. Für nächstes Jahr plant Barabeisch mit 50 Ankömmlingen pro Monat. Die Zahl könne aber rasch wieder ansteigen. Aus diesem Grund „wollen wir eine gewisse Vorhaltung haben“, also Reserve-Wohnraum. ts

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