Gute Noten für Schnürpflinger Kindergarten

Die Eltern sind mit der Arbeit im Schnürpflinger Kindergarten weitgehend sehr zufrieden. Trotzdem bleibt noch ein wenig Luft nach oben.

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„Eine Chance, unser eigenes Bild zu korrigieren.“ Mit diesen Worten hatte der Schnürpflinger Bürgermeister Michael Knoll im Gemeinderat dafür geworben, an einer Kindergarten-Untersuchung der Technischen Universität Darmstadt teilzunehmen. Für gerade mal 325 Euro. Anlass war der Neubau des Kindergartens und die Einrichtung einer Krippe. Am Mittwoch hat Knoll des Ergebnis der Elternbefragung im Gemeinderat präsentiert.

„Superglücklich“ sei er über das Resultat, sagte Knoll vorweg. Praktisch in allen Bereichen würden mindestens die Durchschnittswerte erreicht, meistens liege der Gemeindekindergarten darüber. Als herausragende Beispiele nannte Knoll das Gebäude, die Arbeit der Erzieherinnen in ihrer Gesamtbetrachtung, das Klima in der Einrichtung, die Zusammenarbeit mit den Eltern. „Das haben wir allein der Arbeit des Kindergartenteams zu verdanken“, sagte Knoll und dankte stellvertretend Leiterin Sarah Honis. Bemerkenswert sei die rege Beteiligung der Eltern mit 82 Prozent. Damit sei das Ergebnis der Befragung weit überdurchschnittlich repräsentativ.

Auch mit weniger guten Einzelbewertungen wollen Erzieherinnen und Verwaltung „ganz offensiv“ umgehen, sagte Knoll, „um noch besser zu werden“. Als ein Thema, das sie mit dem Team besprechen möchte, nannte Honis die Gestaltung der Eingewöhnungszeit. Damit sind 87 Prozent der Hüttisheimer Eltern zufrieden, der Vergleichswert liegt bei 92 Prozent. Weiter sollen die Eltern ausführlicher über die Aktivitäten im Kindergarten informiert werden. Beim Thema „Rechnen“ hat der Kindergarten nicht ganz so gut abgeschnitten: 3,8 von 5 Punkten. Der Vergleichswert liegt bei 3,9. „Das zeigt, dass wir manchmal unter dem Durchschnitt liegen, aber nicht wirklich schlimm“, sagte  Knoll. Das Ergebnis der Befragung wird demnächst den Eltern erläutert.

In der Sitzung beschloss der Gemeinderat zudem einstimmig eine Erhöhung der Elternbeiträge. Um die von den Landesverbänden erwartete Erhöhung von acht Prozent im nächsten Jahr „etwas abzumildern“ wurde die diesjährige Empfehlung bereits um zwei Prozent überschritten. Die Ein-Kind-Familie zahlt zum Beispiel für die Regelgruppe von Herbst an 112 Euro (bisher 108 Euro). In der Krippe werden es 327 Euro statt 317 Euro.

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