Grünes Licht für Stadtbus in Langenau

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„Ein wichtiges Signal für die Stadt.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Daniel Salemi die einstimmige Entscheidung des Langenauer Gemeinderats kommentiert, eine Stadtbuslinie einzurichten.

In der jüngsten Sitzung des Gremiums hatte zunächst Verkehrsplaner Ulrich Grosse das leicht veränderte Konzept vorgestellt. Demnach soll es nun „drei Runden am Abend“ geben, um die Ortsteile anzubinden. Der Mini-Bus soll ab Dezember dieses Jahres werktags um 21, 22 und 23 Uhr vom Langenauer Bahnhof losfahren, zuerst Haltestellen in Langenau sowie den Ortsteilen Albeck, Hörvelsingen und Göttingen bedienen, um dann 26 Minuten später wieder am Bahnhof zu sein. „Ich habe dafür morgens etwas weggenommen, um das Angebot abends auszubauen“, sagte Grosse. Ansonsten bleibe der Linienplan weitgehend wie bereits bisher geplant.

Dass die Fahrpläne für die Kernstadt auch praktisch funktionieren, habe eine Probefahrt gezeigt, die am 10. Mai gegen 11.30 Uhr stattfand. Nach Grosses Angaben hielt der Mini-Bus an allen Haltestellen jeweils für zehn Sekunden.  „Wenn man bar bezahlt, kann es mal länger dauern“, gestand Grosse zu. Dafür müsse der Bus an anderen Haltestellen vielleicht gar nicht halten. Jedenfalls gebe es einen Puffer von fünf Minuten. Auf Nachfrage von Georg Weith (GUL) sagte Grosse, dass die Stadtbuslinie nur die Siedlung und nicht das Gewerbegebiet bediene. Letzteres sollten Regionalbusse des Alb-Donau-Kreises übernehmen.

1 Euro pro Fahrt?

Helga Mack (CDU) wollte überdies wissen, wer der Partner bei der Umsetzung sei und wann über das Bezahlsystem diskutiert werde. Mit dem Alb-Donau-Kreis seien bereits Gespräche geführt worden, antwortete Salemi. Wer in den Vertrag einsteige – Stadt oder Kreis –, sei noch unklar. Das Bezahlsystem müsse man „noch austüfteln“. Salemi: „Ich persönlich kann mir 1 Euro pro Fahrt vorstellen.“ Dann müsse niemand einen ungeraden Betrag „aus dem Geldbeutel kruschteln“.

Den Vorschlag von Klaus Meisen (CDU), über „Fünfer- oder Zehnerkarten“ nachzudenken, die im Bürgerbüro zu kaufen oder in Geschäften „als Beigabe“ zu bekommen seien, begrüßte Salemi. „Wenn wir den Gewerbe- und Handelsverein ins Boot holen könnten mit einem Rabatt-System, könnten wir mit einem ,Langenautaler’ noch stärker zusammenwachsen“, sagte der Bürgermeister.

Mit sämtlichen Detailfragen werde sich der Ausschuss für Soziales und Verwaltung befassen, versprach Salemi. So wurde es auch beschlossen.

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