Grünes Licht für Kletterwand in Langenau

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Schulleiter, Lehrer, Schüler und Eltern – sie alle waren sich bereits einig, dass die neue Kletter- und Boulderwand an der Friedrich-Schiller-Realschule notwendig ist. Nun hat auch der Technik- und Umweltausschuss des Gemeinderats einstimmig grünes Licht gegeben. Die Stadt  Langenau will das Sportgerät mit 5000 Euro bezuschussen, die Mittel werden im kommenden Haushalt 2017 bereitgestellt.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses hatte Schulleiter Martin Metzger nochmal ein deutliches Plädoyer für die Kletterwand gehalten. Als Realschule mit Sportschwerpunkt passe das Gerät gut zum Schulprofil. Zudem werde das Außengelände mit dem anstehenden Anbau im Frühjahr deutlich beengter. Die Kletterwand ist dagegen südlich des Schiller-Gebäudes auf einer Rasenfläche zwischen Bäumen geplant und könnte so die Platznot entzerren. Der Standort sei „ideal“, sagte Metzger. Zudem haben die Gesamtlehrerkonferenz und die Schulkonferenz die Ausgaben in Höhe von rund 14 200 Euro bereits genehmigt. Diese will die Schule größtenteils aus dem Schulhaushalt begleichen. Die Stadt Langenau übernimmt nun die Ausgaben für Betonfundamente und Fallschutz.

Die Gemeinderäte zeigten sich aufgeschlossen und lobten Metzger für dessen Ausführungen. Kritische Nachfragen kamen unter anderem von Renate Maier (Grüne). Sie wies darauf hin, dass bei der Aufstellung der Wurzelbestand der umliegenden Bäume nicht beschädigt werden dürfe.

Lärm möglichst gering halten

Herbert Böhm (SPD) wollte wissen, wer die Wartung übernimmt. Gerd Bühler vom Bauamt: „Wir kontrollieren und dokumentieren.“ Die Kletterwand werde als „öffentliches Gerät“ angesehen. Dennoch soll die Benutzung der Wand reglementiert werden. Dort werde es keinen „wilden Betrieb“ geben, versprach Metzger. Stattdessen denke er darüber nach, Sportmentoren unter den Schülern zu ernennen, die sich darum kümmern, dass nicht zu viele Schüler gleichzeitig an der Wand sind. Dadurch könne auch der Lärm möglichst gering gehalten werden. Schließlich wird die Wand in Nachbarschaft zur evangelischen Heimstiftung Sonnenhof stehen.

Im Gegensatz zu einer üblichen Kletterwand ist der geplante Aufbau an der Realschule vor allem zum Bouldern knapp über dem Boden gedacht – und deshalb nur rund 2,50 Meter hoch.

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