Großalarm bei Brand

64 Feuerwehrleute aus Westerstetten, Beimerstetten und Amstetten sind gestern Vormittag zu einem Wohnhaus-Brand in Westerstetten ausgerückt. Bewohner kamen dabei nicht zu Schaden.

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In einem Wohnhaus in Westerstetten ist gestern Vormittag im Dachgeschoss ein Brand ausgebrochen: Weil angenommen wurde, dass der Dachstuhl brennt, wurde ein Großaufgebot von 64 Feuerwehrleuten alarmiert.  Foto: 

Das Feuer wurde am Sonntag um 11.26 Uhr gemeldet. Es sei von einem offenen Dachstuhlbrand ausgegangen worden, weshalb Großalarm ausgelöst wurde, sagte auf Anfrage der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans Danyi, der vor Ort war.

Es war von hohen Flammen berichtet worden, die aus dem Dach des Einfamilienhauses schlugen. Doch dann stellte sich bei den Löscharbeiten im Haus heraus, dass wegen der starken Wärmeentwicklung ein Fenster in dem ausgebauten Dachgeschoss geborsten war, aus dem die Flammen gelodert waren.

Aufgrund des starken Rauches und der großen Hitze gingen die Feuerwehrleute ausgerüstet mit schwerem Atemschutzgerät und Löschschlauch ins Haus. Inzwischen hatten Teile des Dachstuhls begonnen zu brennen. Dennoch sei das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gewesen, berichtete Danyi. Gegen 14 Uhr war gestern der Einsatz der Feuerwehrleute beendet. Umliegende Häuser seien dabei zu keiner Zeit gefährdet gewesen, erklärte der stellvertretende Kreisbrandmeister.

Der Sachschaden an dem Einfamilienhaus, vor dem eine alte Bahnhofsuhr steht, ist nach Einschätzung von Danyi „nicht extrem hoch“. Das Inventar in dem Dachgeschoss allerdings sei vom Feuer völlig zerstört worden. In dem offenbar nicht dauerhaft bewohnten Raum wurden auch etliche Sammlerstücke aufbewahrt: Hochwertige Modelle von Autos und Zügen sowie Elektrogeräte. Alles sei „extrem rußgeschwärzt“, vieles davon geschmolzen. Welchen Wert die Sammlerstücke haben, war Danyi nicht bekannt.

Was das Feuer in dem Dachgeschoss ausgelöst hat, war gestern Nachmittag noch unklar. Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. 

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