Gewerbegebiet für zwei Betriebe

Baustoffe ja, Logistik nein. Diese Vorgaben macht die Gemeinde Dornstadt für das kleine Gewerbegebiet "Bei der Autobahnmeisterei".

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Zwischen Autobahn und Rommelkaserne wird Transportbeton gemischt, lagern Straßenaufbruch und anderes Recycling-Material vom Bau. Die Anlagen sind als Einzelvorhaben genehmigt und genießen Bestandsschutz. Die zwei dort tätigen Unternehmen wollen investieren, und um ihnen Rechtssicherheit zu geben, soll ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Das befürwortet der Dornstadter Ortsteilausschuss einstimmig, so dass demnächst im Gemeinderatsausschuss für Bau, Umwelt und Technik der Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans fallen dürfte.

Das Gewerbegebiet wird "Bei der Autobahnmeisterei" heißen, denn diese befindet sich genau gegenüber, auf der anderen Seite der Lerchenbergstraße. Das Plangebiet ist etwa 21 000 Quadratmeter groß und umfasst die Betriebsgrundstücke der Unternehmen. Ausdrücklich nicht zugelassen sind laut Planentwurf Unternehmen, "deren wesentlicher Betriebsinhalt der Transport, der Umschlag und die Lagerung von Waren ist". Mit dieser Einschränkung sollen Logistikfirmen und die daraus folgende Verkehrsbelastung verhindert werden. Ausgenommen von diesem Verbot sind Transport und Lagerung von Roh- und Baustoffen wie Sand, Kies, Beton und Mörtel.

Nach Angaben der ansässigen beiden Firmen sind die allermeisten ihrer Lastwagen in Richtung Ulm und B-10-Anschluss bei Lehr unterwegs. Einen anderen Eindruck hat Gemeinderat Andreas Aigeltinger (Freie Wähler). Zahlreiche Lkw der beiden Betriebe benutzen die Lerchenbergstraße nach Dornstadt hinein, um zur Bundesstraße zu kommen. Mit dem Bebauungsplan komme die Gemeinde den Unternehmen entgegen, deshalb sollten diese auch an die Belange der Kommune denken und ihre Fahrer entsprechend anweisen.

Weil der südliche Teil des Geländes aufgefüllt werden soll, entsteht zur Lerchenbergstraße hin eine etwa acht Meter hohe Böschung. Auf dem erhöhten Gelände ist zudem eine Maschinenhalle geplant. Diese soll nach dem Willen der Dornstadter Gemeinderäte so platziert werden, dass sie von der Straße aus nicht zu sehen ist.

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