Gesetz als Stresstest für Kreiskliniken

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„Das Krankenhausstrukturgesetz wird zu weiterer Zentralisierung führen.“ Wenn Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales, mit dieser Prognose Recht hat, stellt das Gesetz eine Gefahr für die bisherige Krankenhaus-Politik dar.

Verwaltung und Kreisräte setzen auf die Klinik-Standorte Ehingen, Blaubeuren und Langenau, und das soll auch so bleiben. Das machte Landrat Heiner Scheffold im Ausschuss für Bildung, Gesundheit, Kultur und Soziales deutlich, nachdem Schneider den Wirtschaftsplan 2017 der ADK GmbH erläutert hatte. Die drei Krankenhäuser seien „ein wesentliches Element im Alb-Donau-Kreis“, betonte Scheffold. Der Kreis investiere daher in die Attraktivität der Kliniken, die gleichzeitig verpflichtet seien, „das Defizit im Rahmen zu halten“. Dieses beträgt in diesem Jahr etwa 4,8 Millionen Euro und 2017 voraussichtlich 4,7 Millionen und wird aus der Kreiskasse ausgeglichen. Für Investitionen stellt der Landkreis etwa 7,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Schneider kündigte die schrittweise Sanierung der Bettenhäuser in Ehingen und in Blaubeuren an, für beide Häuser werde möglicherweise eine zentrale Sterilisation eingerichtet. In Langenau bestehe Investitionsbedarf in der Chirurgischen und der Inneren Ambulanz und solle eine „Intermediate Care“-Sation eingerichtet werden, für Patienten, die mehr Pflege als auf der Normalstation benötigen.

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