Friedhof: Denkmalamt spricht mit

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Der Gemeindefriedhof von Öllingen wird für alternative Bestattungsformen gerüstet – das ist die Beschlusslage des Gemeinderats (wir berichteten). Allerdings kann die Gemeinde nicht allein darüber entscheiden, da sich der Friedhof  innerhalb der Ummauerung der jetzt denkmalgeschützten Öllinger Wehrkirchen-Anlage befindet.

Bürgermeister Georg Göggelmann legte den Räten eine Planung vorgelegt, die insgesamt 28 Urnenbestattungen ermöglicht. Andreas Aust vom Bauamt des Verwaltungsverbands Langenau (VVL) hat darin an der Nordseite der Friedhofsmauer vier höhenversetzte Urnenstelen-Paare mit je vier und drei Kammern vorgesehen. Dazu kommt ein sogenannter Endpoller, der die Asche der so Bestatteten nach Ablauf der Ruhezeit aufnimmt.

Überdies ist geplant, im Eingangsbereich zum Friedhof unmittelbar östlich der Aussegnungshalle zwölf Erd-Urnenkammern zu schaffen. Das heißt:  Röhren in den Boden einzulassen, in welche die Aschen-Gefäße eingelassen und mit Platten bodenbündig verschlossen werden. Im ersten Bauabschnitt sollen 14 Urnengrabstellen in Stelen verwirklicht werden. Kosten: rund 18 200 Euro. Die Urnen-Erdkammern kosten weitere 15 200 Euro.

Dem Gemeinderat sagte diese Planung zu. Sie wird nun dem Denkmalamt zugehen. Ohne die Zustimmung der Behörde ist das Vorhaben nicht zu realisieren, sagte Göggelmann.

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