Frauen-Union: Prostituierte besser schützen

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Bei ihrem Bezirksdelegiertentag diskutierte die Frauen-Union (FU) Württemberg-Hohenzollern jüngst über die geplante Reform des Prostitutionsgesetzes. Wie die Frauen-Union mitteilt, formulierten die Delegierten einige Forderungen, die nach Berlin weitergeleitet werden: Ziel muss demnach sein, vor allem die Frauen zu schützen, die aus anderen Ländern hierhergebracht und zur Prostitution gezwungen werden. Auch müsse das Mindestalter von Prostituierten auf 21 Jahre angehoben, eine verpflichtende Anmeldung bei der Polizei sowie häufigere Gesundheitsuntersuchungen eingeführt werden. Daran gekoppelt werden sollen Beratungsangebote.

Als Fachmann war Kriminalhauptkommissar a.D. Manfred Paulus zu Gast: Allein die Tatsache, dass keine genauen Zahlen über Zwangsprostituierte bekannt seien, zeuge von einer fatalen Gleichgültigkeit der Gesellschaft. Das deutsche Rotlicht-Milieu sei in weiten Teilen in Händen der organisierten Kriminalität und beruhe nicht auf Freiwilligkeit. Daher sei es wichtig, dieses Milieu durch "ein möglichst restriktives Gesetz auszutrocknen".

Auch standen Wahlen für den Bezirksvorstand an: Nach 18 Jahren trat Vorsitzende Maria Bösch aus Blaustein nicht mehr an. Zu ihrer Nachfolgerin wurde Silke Kurz aus Pfullingen gewählt. Im Vorstand sind weiterhin drei Frauen aus dem Alb-Donau-Kreis: Barbara Münch, Ulrike Hudelmaier und Fatos Tekin.

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