Fast zwei Millionen für Alb-Donau-Kreis - Land bezuschusst 29 Projekte

Für 29 Projekte erhalten Kommunen im Alb-Donau-Kreis fast zwei Millionen Euro Zuschuss vom Land. Der größte Brocken geht nach Staig-Steinberg.

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200 000 Euro erhält der Zweckverband Kirchberg-Weihungstal in diesem Jahr aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) für die Erschließung und Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebietes "Gassenäcker" in Staig-Steinberg um 3,3 Hektar. Spatenstich soll noch in diesem Jahr sein. Das ist kreisweit der größte Einzelbetrag. Insgesamt beträgt die Fördersumme nach Angaben des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz 1,986 Millionen Euro für 29 Projekte im Alb-Donau-Kreis. Landesweit stehen 65,6 Millionen Euro ELR-Mittel zur Verfügung.

158.920 Euro Zuschuss gehen an die Gemeinde Ballendorf für die Modernisierung der Mehrzweckhalle. Weiter vorgesehen sind unter anderem: 77.330 Euro für den Neubau einer industriellen Nachbehandlungshalle in Amstetten, 6000 Euro für ein Projekt zur Ausarbeitung von Quartierskonzepten in Asselfingen. In Langenau-Hörvelsingen werden gleich vier Vorhaben bezuschusst: 8640 Euro für ein Projekt, um die Ortsmitte zu beleben; 93 060 Euro für einen Gemeinschaftsraum im Rathaus; rund 45.000 Euro, um einen Hof und eine Hofstelle abzureißen und neu zu ordnen. 14.100 Euro gibt es für Lonsee-Luizhausen, um dort durch den Abbruch einer Hofstelle Baugrund zu schaffen.

86.100 Euro gehen an Neenstetten für die Umnutzung eines Ökonomiegebäudes, Nellingen erhält einen Zuschuss von 38.700 Euro für den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses. Schnürpflingen bekommt für die Sanierung eines Wohnhauses im Ortskern 20.000 Euro. In Weidenstetten sollen Wohnungen in eine ehemalige Gaststätte eingebaut werden, das Vorhaben wird mit 40.000 Euro gefördert. Für die Umnutzung eines leerstehenden Ökonomiegebäudes in Unterbalzheim gibt es 52 935 Euro. Weitere Projekte werden im Raum Ehingen gefördert.

Von "tollen Auszeichnungen für diese Projekte im Alb-Donau-Kreis, die sich im Wettbewerb der ELR-Projekte durchsetzen konnten", sprach der Grünen-Landtagsabgeordnete Jürgen Filius. Der Wettbewerb sorge für wichtige Innovationen, betonte sein SPD-Kollege Martin Rivoir. Mit Blick auf die demographische Entwicklung und den fortschreitenden Flächenverbrauch konzentriere sich die Förderung auf die Innenentwicklung von Gemeinden. Das ELR sei das zentrale Förderinstrument für den ländlichen Raum, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Traub. Besonders freue er sich, dass sich seine "intensiven Gespräche" beim neuen Regierungspräsidenten Jörg Schmidt (SPD) lohnten.

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