Fast alles Flächen im Industriegebiet sind vergeben

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Derzeit entsteht im Laichinger Gewerbegebiet Ost eine neue Tankstelle. Die alte Tankstelle in der Geislinger Straße gibt Rolf Mangold vermutlich im Spätherbst auf.  Foto: 

Im Industriegebiet Ost am Ortsrand von Laichingen sind wieder Kräne und Bagger am Werk. Dort baut Rolf Mangold eine neue Tankstelle, der bisherige Standort an der Geislinger Straße ist zu beengt.  „Im November werde ich vermutlich die neue Tankstelle in Betrieb nehmen“, so  hofft Mangold. Die alte wird dann geschlossen. Weil die neue Tankstelle größer ist als die alte, wird Mangold auch mehr Personal benötigen. „Wir haben jetzt schon eine Kraft mehr eingestellt, später wird man dann sehen, was noch nötig wird“, sagt er. Derzeit sind rund zehn Menschen bei ihm  beschäftigt.

Bürgermeister Klaus Kaufmann ist sehr zufrieden mit der Entwicklung im Industriegebiet. Die Stadt hatte das Gebiet schon 1998 mit einem Bebauungsplan versehen, der 2014 geändert wurde. Dabei ging es hauptsächlich um eine andere Erschließung und  darum, größere Grundstücke anbieten zu können. Von den 13,5 Hektar, die das Industriegebiet umfasst, entfallen 8,9 Hektar auf Bauflächen. Der Rest besteht aus öffentlichen Flächen, Straßen etwa und einem Regenüberlaufbecken. Von den reinen Bauflächen sind 3,9 Hektar verkauft, weitere 4 Hektar sind reserviert, wie Ellinor Burgmaier, Sachgebietsleiterin im Bauamt, ausgerechnet hat.  Insgesamt gibt es 16 Bauplätze, 10 davon sind verkauft und 4 reserviert.

Als erstes Unternehmen hat sich die Firma Häberle im Baugebiet niedergelassen. Zu den bestehenden Gebäuden kommt noch  eine Produktionshalle hinzu, wie Kaufmann weiß.  Einen genehmigten Bauantrag haben  laut Burgmaier  die Versicherungsfirma Bauknecht,  das Restaurant Kula (Betreiber Café Deli) sowie Fischergase.  Wie Kaufmann sagt, plant auch das Anlageberatungsunternehmen Schuler, sich im neuen Baugebiet niederzulassen. Die Firma möchte dort ein Schulungszentrum und Büros bauen.

Kein Wunder also, dass die Stadtverwaltung zufrieden ist, wie sich das neue Baugebiet entwickelt. Über kurz oder lang würden die restlichen Flächen auch weg sein.

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