Fairetrade-Towns tauschen Ideen aus

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Für ihr erstes regionales Vernetzungstreffen haben sieben "Fairtrade-Towns" aus der Region den historischen Pfleghofsaal in Langenau gewählt. Wohl auch, weil die Stadt beim fairen Handel eine Vorreiterrolle einnimmt. Vor einem Jahr wurde ihr als erster Kommune in der Region Ulm/Neu-Ulm der Titel "Fairtrade-Stadt" durch den Verein "TransFair" verliehen, der den fairen Handel mit der Dritten Welt fördern will.

Damals sprach Bürgermeister Wolfgang Mangold von einer "Auszeichnung, aber auch einer Verpflichtung zu weiterem Engagement". Um dieses sollte es bei dem Treffen gehen, an dem 20 Vertreter der neuen Fairtrade-Kommunen Ulm, Blaustein, Dornstadt, Heidenheim, Giengen und Dillingen teilnahmen. Die Fairtrade-Kommunen Weißenhorn und Günzburg waren eingeladen, hatten aber keine Vertreter entsandt. Gehen sollte es auch um neue Ideen und Impulse sowie das Kennenlernen und um den Austausch untereinander. Ein wichtiger Aspekt, sind die zeitlichen Ressourcen der vor allem ehrenamtlichen Akteure begrenzt.

Eines der Hauptthemen war die Öffentlichkeitsarbeit. Christoph Schreijäg, Beigeordneter der Stadt Langenau und damit hauptamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters, berichtete, dass es das Kinderfest mit dem Motto "Einfach fair - gemeinsam leben in einer Welt" sogar ins ZDF geschafft habe.

Der Referent des Oberbürgermeister aus Dillingen, Jan Koenen, zeigte seinen Mitstreitern das "Dillinger Fairtrade-Rezeptbuch". Und er berichtete von einem Schulunterricht zum Thema "Fairer Handel", gehalten von Gymnasiasten für Hauptschüler. Geld allein sei nicht entscheidend. Zur Bekanntmachung und Umsetzung der Bewegung seien Multiplikatoren in den Medien und Lehrer entscheidender.

Ohne Beschlüsse, aber mit dem Gefühl, dass andere an der gleichen Sache arbeiten, beschlossen die Protagonisten den Abend. Angedacht ist ein weiteres Treffen in einem halben Jahr, wieder in Langenau.

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