Bürgerforum berät Optionen für Hanglage

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Die überwiegenden Hanglagen in Klingenstein, Winterhalde und Birkebene erschweren ansässigen Bewohnern Mobilität und Anschluss an das ÖPNV-Netz. Abhilfe könnte ein Bürgerbus schaffen. Um den Bedarf und die Umsetzung auszuloten, hatte das Bürgerforum Klingenstein zur Informationsveranstaltung „Bürgerbus für Klingenstein“ eingeladen. Als Referenten waren Grünen-Landtagsabgeordneter Jürgen Filius, Bürgermeister Thomas Kayser und eine DB-Mitarbeiterin ins Musikerheim Klingenstein gekommen. Die Bürger wollten erfahren, welche Verkehrskonzepte in Frage kommen.

Das Thema stieß insbesondere bei betroffenen Bürgern auf großes Interesse: „Ich vertrete 16 ältere Menschen, die nicht da sind, weil sie nicht mobil sind“, klagte Roland Klein­hempel, Gründungsvorsitzender des Bürgerforums. Er beobachte die Notlage der Betroffenen mit Besorgnis.  Die Idee des Bürgerbusses sei gerade aus dieser demographischen Entwicklung entstanden, sagte Filius. „Wir werden älter, und man möchte weiterhin zum Arzt gehen und einkaufen können.“ Wo sich eine klassische Linie nicht lohnt, gebe es die Möglichkeit des Bürgerbusses. Angeschafft über einen Verein, gelenkt von ehrenamtlichen Bürgern könnte er Abhilfe schaffen. Dabei werde jedes Fahrzeug mit 22 500 Euro bezuschusst. Die Kosten für den Beförderungsschein und Weiterbildungsmaßnahmen werden ganz übernommen. Die Unterhaltskosten hingegen liegen beim Verein. Filius sieht das Problem weniger in der Finanzierung. Wichtiger sei, dass sich genügend Menschen bereit erklären, ehrenamtlich Zeit zu investieren. Ein Fahrerpool von acht Personen und eine Vorbereitungsphase von mindestens einem Jahr seien „der Nukleus“.

 „Entscheidend ist, dass die Initiative aus der Bürgerschaft kommt“, sagte Bürgermeister Thomas Kayser. Alternativ könne man aber auch an ein Ruftaxi denken, das auf Zuruf kommt. Bis zur nächsten Verleihung der Konzessionen in zwei Jahren möchte man in Blaustein den Bedarf an einem Bürgerbus durchleuchtet haben.

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