Evangelisches Jugendwerk gewinnt 24-Stunden-Kick

44 Spielerinnen und Spieler haben in Blaubeuren für den guten Zweck Fußball gespielt - von Samstag- bis Sonntagmittag. Nach 24 Stunden und 363 Tore stand das Evangelische Jugendwerk als Sieger fest.

|
22 Spieler pro Mannschaft traten beim 24-Stunden-Kick in Blaubeuren an. 17 000 Euro an Spenden kamen dabei zusammen.  Foto: 

Am Sonntagmittag kurz vor 12 Uhr haben die Spielerinnen und Spieler nochmal alles gegeben. Dann, nach fast 24 Stunden Fußball nonstop, dröhnte auf dem Plätzle im Blaubeurer Klosterhof der Countdown. Am Schluss waren 363 Tore gefallen. Das Evangelische Jugendwerk hat mit 217 Toren gegen das Evangelisch-Theologische Seminar mit 146 Toren gewonnen, zum vierten Mal in Folge.

Aber das Ergebnis war beim längsten Fußballspiel Deutschlands zweitrangig. Was zählte waren Teamgeist und Engagement für eine gute Sache. Gewonnen haben bei der 19. Auflage des sportlichen Events in Blaubeuren sowieso alle. Mehr als 17 000 Euro sind für ein Hilfsprojekt in Argentinien zusammengekommen.

Wieder galt: Je mehr Tore fallen, desto besser für das Hilfsprojekt. Sponsoren bezahlen für jedes Tor oder für gehaltene Bälle. Das Geld fließt in die lutherischen Kirchengemeinde Bariloche am Fuße der Anden, wo Projekte in einer Armensiedlung entstanden sind. In diesem Jahr sollen weitere Eigeninitiativen aus den diakonischen Projekten unterstützt werden. "Wer Familien helfen möchte, der muss den Frauen halfen", sagte Pfarrer Reiner Kalmbach aus Argentinien. Er betreut Projekte und unterhält enge Beziehungen zum Jugendwerk.

In Blaubeuren feierte man am Sonntag Philemon Schick aus der Seminar-Mannschaft als Torschützenkönig - mit 27 Treffern. Auch Karin Bezler vom Jugendwerk hat ein Tor geschossen. "Das war mein Ziel", sagte die 25-Jährige, die erstmals mitgespielt hat. "Es war grandios und supertoll. Die Nacht ging schneller vorbei als befürchtet", sagte sie. Ihre Beine waren zwar aufgeschürft, aber das gehöre dazu.

Jede Mannschaft hatte 22 Spieler, darunter je vier Frauen, aufgestellt. Regelmäßig wurde gewechselt, um Verschnaufpausen zu ermöglichen. Das Spiel und der Umgang miteinander blieb stets fair.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Neue Wege am Ulmer Hauptbahnhof: Rund um Stege und Gleise

Die Fußgänger am Hauptbahnhof müssen sich wieder umgewöhnen. Probleme gibt es vor allem, wenn vorgegebene Wege nicht eingehalten werden. weiter lesen