Erste Beauftragte für Integration

Natallia Reinke heißt die Integrationsbeauftragte der Stadt Erbach. Ihr ist eine Kinderbetreuung wichtig, damit Mütter Sprachkurse besuchen können.

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Natallia Reinke beginnt am 1. April als Integrationsbeauftragte in Erbach.  Foto: 

Für die 36-jährige Diplom-Soziologin Natallia Reinke aus dem Teilort Dellmensingen als Integrationsbeauftragte der Stadt hat sich am Montag der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats entschieden. Geboren ist sie in Weißrussland, wo sie an der staatlichen pädagogischen Universität Mazyr das Diplom für das Lehramt mit den Fächern Englisch und Deutsch erwarb, sagte sie bei ihrer Vorstellung im Gesamtgremium. Dienstantritt ist am 1. April. Der Vertrag ist auf drei Jahre befristet und wird mit 50 Prozent vom Land gefördert.

Über das "Freiwillige Soziale Jahr" (FSJ) kam Natallia Reinke 2005 nach Deutschland. Dabei arbeitete sie für den "Internationalen Bund Nürnberg" an der Uniklinik Erlangen als Neurologie-Pflegehelferin. Es schloss sich ein Soziologie-Studium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg an. Schwerpunkte waren Arbeits- und Sozialrecht. Seither arbeitete Natallia Reinke in verschiedenen Bereichen als Integrations-Mentorin und Sprachlehrerin. Mit den drei Säulen als Soziologin, Sprachpädagogin und dem Hintergrund der eigenen Migration sieht sie eine gute Ausgangslage für ihre neue Aufgabe. Akut ist aus ihrer Sicht der Bedarf an Kinderbetreuung, damit Mütter einen Sprachkurs besuchen können.

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