Eiszeitkunst-Ausstellung in Brüssel eröffnet

Die Wanderausstellung "Eiszeitliche Kunst" ist am Dienstagabend in Brüssel eröffnet worden. Mit dabei: Stücke aus dem Ach- und Lonetal.

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Tierfiguren wie Mammut, Wasservogel und Wildpferd waren in der Eiszeit nicht nur Spielzeuge. Ins Elfenbein geritzte Zeichen deuten auf eine spezielle Kommunikationsebene hin, auf Botschaften, die heute nicht mehr zu entschlüsseln sind. Das hat Prof. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, am Dienstagabend bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Eiszeitliche Kunst“ in Brüssel betont.

Klar ist die Botschaft der Schau, die in der baden-württembergischen Landesvertretung bei der EU aufgebaut ist: Die bis zu 40.000 Jahre alten Statuetten aus dem Achtal und dem Lonetal sind weltweit einzigartig und sollen in Europa und der Welt bekannter werden – nicht nur unter Archäologen. Nicht von ungefähr seien die erläuternden Texte zu Venus, Löwenmensch und Knochenflöte in drei Sprachen verfasst, sagte Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises, vor 120 Gästen, darunter viele Abgeordnete und Vertreter von Verbänden.

Eigentlich wollte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich die Ausstellung eröffnen, doch er hatte wegen der Griechenland-Krise einen anderen wichtigen Termin. Johannes Jung, Leiter der Landesvertretung, übernahm diese Aufgabe. 

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