Eine "Perle" im Bezirk Oberschwaben

Der Schützenkreis Iller ist personell und sportlich gut aufgestellt - das war der Tenor des Kreisschützentages in Balzheim. Alle Ämter wurden besetzt, was mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

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Iller-Kreisoberschützenmeister Harald Kächler hob beim Iller-Kreisschützentag in Balzheim das gute Verhältnis der Schützenkreise Iller und Biberach hervor.

Zum ersten Mal gaben die "Balzheimer Böllerkracher" unter Leitung von Otto Villwock dem Kreisschützentag das Salut, auch war die Präsenz der Vereinsfahnen ein Novum. Anerkennung für die erstaunliche Leistung des kleinsten Schützenkreises im Württembergischen Schützenverband sprach aus allen Grußworten der Ehrengäste. Der stellvertretende Balzheimer Bürgermeister Walter Amann meinte: "Der kleine Schützenkreis Iller hat Hervorragendes geleistet." Und Stiftungsvorsteher Edgar Huber als Hausherr der Stiftungshalle brachte es auf den Punkt: "Der Kreis Iller ist klein, aber oho!"

Bezirksoberschützenmeister Leonhard Schunk bezeichnete den Illerkreis gar als "Perle" im Bezirk Oberschwaben. Schunk vergaß nicht, auf die schwierigen politischen Rahmenbedingungen für die Schützen hinzuweisen, und stellte klar: "Wir erziehen zu Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Waffen."

Kreisoberschützenmeister Henry Schmiedel vom benachbarten und befreundeten Schützenkreis Biberach überbrachte die Meistertafeln der gemeinsamen Rundenwettkämpfe.

Iller-Kreisoberschützenmeister Harald Kächler betonte das gute Verhältnis der beiden Schützenkreise und lobte besonders die Rundenwettkampfleiter Johannes Burghart (Luftgewehr) und Gerhard Kohlmus (Luftpistole). Kächler verwies auf die großen sportlichen Erfolge des Iller-Kreises, die Meisterschaften Balzheims, Regglisweilers und Dietenheims (wir berichteten) und natürlich das Triple der Landesjugendkönigin Eva Wohlhüter aus Sinningen. Sie sei beim Bezirkschützentag nominiert für den Titel "Jungschützin des Jahres". Kächler blickte voraus auf die Jubiläumsfeiern des ZSV Dietenheim (125 Jahre) und des SV Kirchberg (100 Jahre). Trotz aller Erfolge im Jugendbereich, so der Iller-Kreisoberschützenmeister, dürfe man nicht außer Acht lassen, dass es im Schülerbereich Nachwuchsprobleme gebe. Gegen den Strom würden hier die Dettinger und Sinninger Schützen schwimmen.

Seinen ersten Kassenbericht gab der kommissarische Kreisschatzmeister Günter Kramig, der ein kleines Jahrplus verzeichnen und mit Recht behaupten konnte: "Die Finanzlage des Kreises ist solide." Das sah auch Kassenprüfer Eugen Wohlhüter so. KOSM Kächler stellte klar, dass der Schützenkreis auch weiterhin nicht knausern werde, wenn es um die Jugendförderung gehe.

Kreissportleiter Franz Lang gab wie immer einen detaillierten Überblick auf die Ergebnisse der Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften, der Rundenwettkämpfe und des Kreisschießens.

Kreisjugendleiter Alfons Rueß jr. zeigte sich zufrieden über die Rekrutierung und Ausbildung der Jungschützen im Kreis und zog den Hut vor den tollen Ergebnissen. Rueß lud ein zum Kreisjugendtag am 31.

März in Dettingen, wo die Siegerehrung der Kreisjugendrangliste stattfinden wird.

Nach der Entlastung der Kreisfunktionäre durch BOSM Schunk führte KOSM Kächler die Neuwahlen durch. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden der Erste Kreisschützenmeister Oliver Dostal und der Kreissportleiter Franz Lang, dann wählten die Mitglieder offiziell die bisher kommissarisch tätigen Günter Kramig (Schatzmeister) und Barbara Rabus (Stellvertretende Kreisjugendleiterin).

Zum Schluss ehrte KOSM Kächler den bisherigen Kreisschatzmeister Reinhold Held, der sein Amt wegen Krankheit nicht mehr weiterführen konnte, mit den Worten: "Du hast die Finanzen des Kreises immer gut zusammengehalten."

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