Sanierung der Lindenberghalle war gemeinschaftlicher Kraftakt

Die Sanierung der Lindenberghalle in Ballendorf ist abgeschlossen, ehrenamtliche Helfer haben sich mit 900 Arbeitsstunden an der Vorbereitung beteiligt.

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Zum Eröffnungsfest in die sanierte Lindenberghalle kamen viele Besucher und verfolgten das Bühnenprogramm.  Foto: 

Die Schüler der Verbandsgrundschule Unteres Lonetal in Ballendorf haben zwei Gründe, um zu feiern: Zum einen ist nach einem Jahr Bauzeit die sanierte und umgebaute Lindenberghalle fertiggestellt. Zum anderen ist auch der Bolzplatz direkt neben der Halle nun wieder frei von Schutt und Baumaterial und endlich wieder bespielbar. In der kleinen Gemeinde mit knapp 700 Einwohnern gibt es wohl keine Familie, die nicht in irgendeiner Weise an der Sanierung der mehr als 30 Jahre alten Halle beteiligt war. Der Boden war kaputt, die sanitären Anlagen alt und abgenutzt.

In rund 900 Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer das Gebäude ausgeräumt und für die Sanierung bereit gemacht. So blieben der Gemeinde Kosten erspart. Renate Bobsin, Bürgermeisterin in Ballendorf und Vorsitzende des Zweckverbandes Unteres Lonetal, ist stolz auf ihre Ballendorfer.

Dach und Fenster noch in Ordnung

Oliver Herr vom Bauamt des Verwaltungsverbandes Langenau erklärt: „Die Einfeldhalle wurde um eine Bühne und einen Mehrzweckraum erweitert.“ Außerdem gebe es jetzt eine größere Küche für bessere Bewirtung, mehr Stellplätze und in Sachen Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung und Steuerungstechnik sei sie an heutige Anforderungen angepasst worden. Das Dach und die Fenster wurden nicht saniert, da deren Zustand noch in Ordnung sei.

Die Kosten von 940.000 Euro trägt zum Großteil der Zweckverband Unteres Lonetal, die Gemeinde Ballendorf den Rest, die Summe der beiden Anteile wollte Bürgermeisterin Bobsin nicht nennen. Das Land jedenfalls bezuschusst das Gesamtprojekt mit 110.000 Euro. Ursprünglich waren Gesamtkosten von 790.000 Euro veranschlagt. Wegen vieler Zusatzwünsche komme man nun aber auf 150.000 Euro Mehrkosten, sagte Oliver Herr.

Zur Feier kamen außer der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer und dem Landtagsabgeordneten Manuel Hagel (beide CDU) die Bürgermeister aus den  zugehörigen Zweckgemeinden Öllingen, Setzingen, Nerenstetten und Börslingen, Vereinsvorsitzende und Helfer. Doch die erste Feier fand in der Halle schon statt: Ein Ballendorfer Paar hatte dort am vergangenen Samstag Hochzeit gefeiert.

Tag der offenen Tür

Am Sonntag haben dann auch alle anderen beim Tag der offenen Tür von 10.30 Uhr bis 16 Uhr die Möglichkeit, die sanierte Halle zu begutachten.

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