Ein-Euro-Ticket kippt

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Das Ein-Euro-Busticket im Laichinger Stadtverkehr und auf der Strecke Suppingen–Laichingen wird es von Januar an nicht mehr geben. Die Stadt hatte dieses Sonderticket mit der DING GmbH zum Start des örtlichen Linienverkehrs ausgehandelt, auch um die Laichinger dazu zu animieren, diesen innerstädtischen Linienbus zu nutzen. Laichingen hat die Differenz mit rund 6000 Euro jährlich ausgeglichen. Nun hat der Alb-Donau-Kreis den Nahverkehrsplan umstrukturiert. Der Kreis erhofft sich dabei Synergien bei den Buslinien, die teils zusammengefasst werden. Die Linien werden künftig von RAB (Regionalverkehr Alb-Bodensee) und Auto-Mann aus Blaubeuren gefahren. Die Laichinger Linie 365, die Laichingen, Suppingen und Blaubeuren anfährt, gehört dazu.

Hauptamtsleiter Stefan Binder sagte auf Nachfrage, dass die neuen Busunternehmen dieses Ein-Euro-Ticket nicht anbieten, weil sie dazu in teure Technik investieren müssten. Im Zusammenhang mit diesen Gesprächen habe die DING Befürchtungen geäußert, die Schüler könnten während der Ferien anstelle von Monatskarten die von der Stadt gesponserten Ein-Euro-Tickets lösen. Das könnte dazu führen, dass die Landeszuschüsse auf den Prüfstand kommen.

Während das Ein-Euro-Ticket wegfällt, hat die Stadt die Ausdehnung des Ü-70-Tickets durchgesetzt. Dieses galt auf derselben Linie für Bürger ab 70 Jahren. Neu ist, dass dieses kostenlose Ticket von Januar an auch von Machtolsheimern und Feldstettern genutzt werden kann. Ausweise gibt es im Rathaus. Die Stadt  sponsert auch dieses Ticket mit 6000 Euro im Jahr. „Wir sind zufrieden mit diesem Ergebnis, weil Bürger aller Stadtteile in den Genuss des Ü-70-Tickets kommen“, sagt Binder. sgk

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