Ehrenamtliches Engagement für ältere Mitbürger

Vier Seniorenkreise gibt es in den Illerrieder Ortsteilen. Darin engagieren sich ehrenamtliche Helfer schon seit Jahren für ihre älteren Mitmenschen.

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Der Seniorenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Bonhoeffer-Haus ist einer von vier Illerrieder Seniorenkreisen.

"Nächstes Jahr werde ich 65, da zähle ich selbst zu den Senioren", sagt Brigitte Schilbach und lacht. Seit knapp 20 Jahren leitet sie den Illerrieder Seniorenkreis "Haus Alte Schule". Gegründet wurde dieser einst von ihrem Vater, sie hat ihn 1994 übernommen. "Ich habe zuerst einen Ausflug organisiert und wurde dann gebeten, doch weiter mitzuhelfen", erzählt sie. Mit sieben ehrenamtlichen Helferinnen organisiert sie ein Mal im Monat einen Seniorennachmittag, an dem im Schnitt 35 ältere Menschen teilnehmen. Schilbach: "Wir machen auch manchmal einen Ausflug, Vorlesen oder ein Rätsel. Aber eigentlich geht es den Senioren hauptsächlich darum, sich einfach zu unterhalten."

Auch in Wangen findet ein Mal im Monat ein Treffen für Senioren statt, im Dezember wird 20-jähriges Bestehen gefeiert. "Ich war von Anfang an dabei", berichtet Gisela Wührl. "Erst habe ich mitgeholfen, dann habe ich 2011 die Leitung des Seniorenkreises übernommen." Zu den Treffen gibt es ein zur Jahreszeit passendes Programm: "Wir machen ein Faschings- und ein Sommerfest, Ausflüge, Erntedankandacht und eine Adventsfeier", erzählt Wührl. Mit ungefähr 40 Teilnehmern im Schnitt sind die Veranstaltungen gut besucht. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Wührl.

In Dorndorf sorgt Gertrud Bucher für geselliges Beisammensein. Sechs Mal im Jahr treffen sich dort die Senioren und feiern zusammen Fasching, Ostern und Advent. Im Sommer gibt es ein Grillfest. "Da kommen schon so 40, 45 Leute", erzählt Bucher. Mit ihren 72 Jahren ist sie die älteste im Organisationsteam, das aus fünf Frauen besteht. "Wir sind alle von Anfang an, seit 1988 ungefähr, mit dabei", sagt sie. "Ein richtig eingespieltes Team."

Relativ neu im Team des Illerrieder Seniorenkreises "Bonhoeffer-Haus" ist Anke Schottstädt-Guter. Vor zwei Jahren hat sie die Leitung von ihrer Mutter und deren Helferinnen übernommen. "Am Anfang war es ein bisschen schwierig, Ehrenamtliche zur Unterstützung zu finden", erklärt sie. Mittlerweile haben sich aber neun Frauen zusammengefunden, die sich mit der Organisation der Seniorennachmittage einmal im Monat abwechseln. "Es gibt Kaffee und Kuchen, wir singen und basteln, manchmal gibt es auch einen Vortrag", sagt die Leiterin.

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