Donaudämme werden höher und ökologischer

Hochwassersicherer und ökologischer sollen die Donauufer an den Staustufen der Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW) im Kreis Günzburg werden.

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Nach Mitteilung des Landratsamts Günzburg werden die Dämme bei den Kraftwerken neuen wasserwirtschaftlichen Anforderungen und den Auswirkungen des Klimawandels angepasst. Den Anfang macht die BEW mit der Staustufe in Günzburg, das Unternehmen hat hierzu beim dortigen Landratsamt die Genehmigung beantragt. Das Donaukraftwerk in Günzburg ist seit 1962 in Betrieb. Diese wie auch die anderen BEW-Staustufen, zum Beispiel bei Oberelchingen und Leipheim, befänden sich zwar in einem guten baulichen Zustand. Die Hochwasser seit 1990 hätten aber gezeigt, dass wegen des Klimawandels strengere Sicherheitsanforderungen zu erfüllen seien, heißt es in der Mitteilung.

Die Technische Universität München habe die Dämme der sechs BEW-Staustufen zwischen Oberelchingen und Faimingen untersucht, auf dieser Grundlage liege ein Optimierungs-Konzept vor. Einige Dämme müssen demnach ertüchtigt und erhöht werden, um auch bei extremem Hochwasser standsicher zu bleiben. Gleichzeitig sollen die Betonufer mit Sediment aus den Stauseen ökologisch aufgewertet werden.

Die BEW sind eine Tochter der in Augsburg ansässigen Lechwerke (LEW), die wiederum zum RWE-Konzern gehören.

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