Diskussion über Verzicht auf Chemie auf Friedhofswegen

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Zum wiederholten Mal hat eine Albecker Bürgerin kritisiert, dass auf den geschotterten Wegen des örtlichen Friedhofs Unkraut wuchert. Das hat Ortsvorsteher Walter Wiedenmann im Ortschaftsrat thematisiert. Dass vor allem wuchender Löwenzahn ein Ärgernis sei, stellte er nicht in Abrede. Wiedenmann hatte jedoch beim Stadtgärtner Oliver Göckelmann nachgefragt. Dieser habe in diesem Jahr bereits viermal veranlasst, den Wildkräutern auf dem Friedhof mit Heißschaum zu begegnen. Denn die Stadt habe die „chemische Keule“ für alle Langenauer Friedhöfe abgeschafft. Bei der Alternativmethode wird heißer Schaum ausgebracht, der das Eiweiß der Pflanze sowie deren Keimlinge zersetzen soll. Dieser basiert auf Pflanzenzucker und fällt nach dem Auftragen rückstandslos in sich zusammen.

 „Ich habe alle Langenauer Friedhöfe besichtigt und verglichen“, sagte Wiedenmann. Für den Albecker Friedhof habe er dabei keine pflegerische Benachteiligung feststellen können. Das Problem liege im Personaleinsatz. Der Bauhof könne in der Vegetationszeit nur sukzessive seinen Aufgaben nachkommen. Die Unkrautbekämpfungs-Methode mit Heißschaum sei sehr arbeits- und kostenintensiv.

In der Diskussion der Räte wurde der Einsatz von Heißwasser gegen den Löwenzahn vorgeschlagen. Ortsvorsteher Wiedenmann konnte sich vorstellen, dass weniger Unkraut im Albecker Friedhof vorkäme, wenn dort die Wege asphaltiert wären. Beide Vorschläge will der Ortsvorsteher der Stadtverwaltung nun unterbreiten.

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