Dietenheim wächst weiter

Laut Jahresstatistik wächst Dietenheim weiter. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz um 249 auf 6717 Bürger gestiegen.

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"Es ist natürlich sehr erfreulich, dass sich die Stadt Dietenheim seit Jahren einer immer größeren Beliebtheit erfreut", sagte Bürgermeister Christopher Eh, der den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung die Jahresstatistik 2015 vorlegte. So ist Dietenheim mit Regglisweiler mittlerweile auf eine Einwohnerzahl von 6717 gewachsen. Nimmt man die Nebenwohnsitze hinzu, sind es sogar 6957 Bürger. Die meisten der 2729 Haushalte werden allein oder zu Zweit geführt (61 Prozent).

Die Anzahl der Eheschließungen (21) und Geburten (66) waren im Vergleich zu den Vorjahren recht konstant, Sterbefälle (94) gab es dagegen etwas mehr. Die Gegenüberstellung der Geburten mit den Sterbefällen ist zwar negativ, doch durch den großen Zuzug an Neubürgern ist das Gesamtsaldo um 101 Personen positiv. Auch das Niveau der Baugesuche sei laut Eh auf recht hohem Niveau, was der Bürgermeister auf die beiden Baugebiete zurückführte, in denen im vergangenen Jahr die letzten Plätze verkauft wurden.

Bei den Bestattungen gehe der Trend auch in Regglisweiler immer deutlicher in Richtung Feuerbestattung (insgesamt 36); der Anteil ist um rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Den heißen Sommer sieht Eh als Grund für den höheren Wasserbrauch in Dietenheim und Regglisweiler.

Die Feuerwehr hat ihre im vergangenen Jahr stark gestiegene Mitgliederzahl von 148 einigermaßen auf nun 145 halten können. "Das liegt mit Sicherheit auch an der sehr guten Jugendarbeit, die in Dietenheim und auch in Regglisweiler geleistet wird", sagte Bürgermeister Christopher Eh. Auch die Anzahl der Einsätze blieb recht konstant (von 100 auf nun 99).

Im Bereich der Kindertagesstätten zeige sich eine steigende Auslastung der Gruppen für unter Dreijährige. Von den insgesamt zur Verfügung stehenden 30 Plätzen seien 27 besetzt. "Das zeigt, dass wir mit dem Ausbau dieser Gruppen den richtigen Schritt gemacht haben", sagte Eh. Gleiches gelte für die Gemeinschaftsschule, die vor allem am Standort Illerrieden Zuwächse zu verzeichnen hatte. Das liege daran, dass erstmals eine fünfte Klasse dort unterrichtet werde.

Erfreulich sei ebenfalls, dass sich das Ferienspaßprogramm nach einigen Jahren des Rückgangs nun wieder im Aufwärtstrend befinde. Im Vergleich zum Vorjahr seien es nicht nur deutlich mehr Teilnehmer gewesen (von 231 auf 250), die Interessenten hätten auch noch viel mehr Veranstaltungen gebucht (von 679 auf 801).

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