Dietenheim engagiert sich in der Ausbildung

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Für den Kindergarten Don Bosco sowie das Kinderhaus St. Maria hat der Dietenheimer Gemeinderat einstimmig die Schaffung von zwei so genannten FSJ-Stellen (Freiwilliges Soziales Jahr) sowie einer PIA-Stelle (Praxisintegrierte Ausbildung) gebilligt. Dadurch entstehen der Stadt jährliche Kosten in Höhe von je 7800 Euro (insgesamt 15 600 Euro) für die zwei FSJ-Stellen im Kindergarten Don Bosco und im Kinderhaus St. Maria sowie über drei Jahre von insgesamt 44 230 Euro für die PIA-Auszubildende im Kinderhaus St. Maria und gegebenenfalls auch im Kinderhaus St. Martin. Laut Dietenheims Kämmerer Alfred Stoerk leiste die Stadt damit einen Zuschuss zu den durch Elternbeiträge und Zuschüsse des Landes nicht gedeckten Betriebskosten in Höhe von 90 Prozent. Die drei Stellen würden frühestens zum 1. September dieses Jahres besetzt werden, weshalb für das laufende Jahr zusätzliche Kosten von maximal rund 9000 Euro anfallen würden. Diese sind im Haushaltsplan noch nicht eingestellt. In den kommenden Jahren wären es jährliche Kosten von rund 27 300 Euro.

In seinen Ausführungen argumentierte Stoerk, dass nur mit einer Aufstockung des Personals die alltäglichen Aufgaben wie auch die Zeiten von Personalausfällen abgedeckt werden könnten. Um zukünftig die drei Einrichtungen, die ein Mittagessen für die Kinder anbieten, generell angemessen auszustatten, sei die Schaffung von den FSJ-Stellen sehr zu empfehlen. „Aushilfen für die Essensausgabe kosten ähnlich viel, sind aber weniger verfügbar“, sagte Alfred Stoerk. Zudem sei ein Trend festzustellen, dass immer mehr Kinder in den Einrichtungen zu Mittag essen. Im Kinderhaus St. Martin sei die FSJ-Kraft bereits eingeführt worden und stehe neben der Mittagessenversorgung für weitere Tätigkeiten zur Verfügung. Für den Kindergarten Don Bosco und das Kinderhaus St. Maria gebe es hingegen noch Bedarf.

In Regglisweiler gebe es mit dem Kinderhaus umfangreiche Betreuungsmöglichkeiten. Daher biete sich dort ein Ausbildungsplatz im Rahmen von PIA an. „Davon profitiert die Einrichtung, die Auszubildenden und nicht zuletzt der Arbeitgeber, wenn potentielle künftige Mitarbeiter ausgebildet werden“, sagte Stoerk.

Das untermauerte auch Bürgermeister Christopher Eh: „Nur wer ausbildet, hat eigentlich auch das Recht auf gut ausgebildete Fachkräfte. Im Rathaus praktizieren wir das ähnlich.“ Ein weiterer Vorteil der PIA-Stelle liege laut Stoerk darin, dass die Auszubildende nicht auf den Fachkraftschlüssel angerechnet werde, im Bedarfsfall aber als solche eingesetzt werden könne. Somit befürworteten die Räte einstimmig die Schaffung der insgesamt drei Stellen.

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