Debatte ums Frei.Wild-Festival

Es geht bei der im Juli geplanten Event natürlich auch um’s Geschäft. Der Veranstalter des G.O.N.D. in Bayern findet die neue Konkurrenz nicht gut.

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Die Debatte um das geplante Deutsch-Rock-Festival „Rock dein Leben“ auf dem Laichinger Segelflugplatz geht weiter. Klar wird, dass dabei wirtschaftliche Beweggründe im Hintergrund eine große Rolle spielen. So hat sich der Veranstalter des G.O.N.D.-Festivals in Bayern, Steffen Kiederer, gemeldet und seine Gründe dargelegt, weshalb er die Festival-Pläne in Laichingen für nicht gut hält. „Mehr als unglücklich“ empfindet Kiederer das Auftreten des möglichen Festival-Veranstalters in Laichingen, der im Internet etwa davon schreibe, dass er mit dem Panzer übers Gelände fahren wolle und Bands exklusiv buche. Keinesfalls aber wolle er der Band Frei.Wild schaden oder irgendwelche anderen „Deutschrock-Bands“ in Verruf bringen, betont Kiederer. Darunter würde die ganze Szene leiden und damit sein eigenes Festival, das eine Woche vorher in der Oberpfalz stattfindet. Dort traten Bands wie Frei.Wild auch auf. Allerdings waren die Besucherzahlen zuletzt rückläufig.

Auf der Suche nach Festival-Gelände

Andreas Kamm, einer der Veranstalter der geplanten Laichinger Veranstaltung, will mit seinem neuen Festival der Deutsch-Rock-Szene eine gute Plattform bieten. Er berichtet auf Nachfrage, dass eine Ursache der Pläne für „Rock dein Leben“ auf der Alb war, dass G.O.N.D. angekündigt hatte, nach Thüringen umzuziehen. Deshalb sei man in Süddeutschland auf die Suche nach einem Festival-Gelände gegangen. Ursprünglich sei außerdem beabsichtigt gewesen, das Festival nicht in Laichingen durchzuführen, sondern in Seifertshofen. Dort wäre es voraussichtlich auch möglich gewesen, zur größeren „Gaudi“ aus dem nah gelegenen Museum einen alten Panzer aufs Festival-Gelände zu holen. „Das werden wir in Laichingen aber nicht machen, weil dafür das Gelände gar nicht geeignet ist“, erklärt Kamm.

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